Hatschi! Die Nase läuft, du fühlst Dich schlapp.

In deinem Hals kratzt es wie nach einem Frühstück aus Schmirgelpapier. Und trotzdem steht auf deinem heutigen Marathon-Trainingsplan, dass heute dein wöchentliches Intervalltraining im Freien ansteht. Also aus Rücksicht auf unsere Gesundheit lieber auf dem Sofa relaxen? Oder doch die Laufschuhe schnüren?

Vor dieser schwierigen – und für unseren Körper sehr wichtigen – Entscheidung stehen Läufer, Sportler und andere (Hobby-)Athleten zwei bis vier Mal im Jahr. Denn so häufig leidet ein Erwachsener in Deutschland laut Statistik an Schnupfen, Erkältungen, Grippe, Husten, Bronchitis & Co.

Was ist der Unterschied zwischen Erkältung und Grippe?

Das Gute ist: Nur die wenigsten Erkältungen sind auch wirklich grippale Infekte. Beide Krankheiten haben ein sehr ähnliches Krankheitsbild, werden jedoch durch unterschiedliche Erreger hervorgerufen. Für die Grippe verantwortlich sind die sogenannten Influenza-Viren, während über 100 verschiedene Viren für die Erkältung verantwortlich sein können.

Grippe

  • Meistens Fieber mit 38 bis 40° C
  • Oft in Kombination von Husten und Kopfschmerzen
  • Sehr häufig schweres Krankheitsgefühl und Frösteln
  • Häufig Muskel-, Gliederschmerzen und Halsschmerzen
  • Manchmal tritt Schnupfen auf

Erkältung

  • Selten mit Fieber > 37,5° C und schwerem Krankheitsgefühl
  • Selten mit Muskelschmerzen
  • Häufig mit Husten und Kopfschmerzen
  • Sehr häufig mit Halsschmerzen und rinnender Nase
  • Frösteln und Schüttelfrost sind eher selten

Für den Laien ist es oft schwierig, die beiden Erkrankungen auseinanderzuhalten, für ein schnelles Abchecken, kann dieser Selbsttest von netdoktor.de helfen. Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, bei einem schwereren Krankheitsverlauf den Arzt aufzusuchen und einen Grippetest zu machen.

Training trotz Erkältung und Grippe: Ab wann setze ich meine Gesundheit auf`s Spiel?

Eine Frage, die sich bisher leider nicht eindeutig beantworten ließ. Aber wenn du diese Regeln und Tipps zum Training bei Erkältung beachtest, kannst du deine Gesundheit vor gravierenden Folgen schützen.

Wie so oft im Sport, solltest Du bei einer Erkrankung zunächst ganz besonders auf Deinen Körper hören. Handelt es sich nur um leichte Symptome, kann Sport sogar schlimmeren Erkrankungen vorbeugen, sagt Prof. Ingo Froböse: „Wer ein bisschen Schnupfen hat, sich ansonsten aber fit fühlt, darf ruhig zum Sport gehen“, erklärt der renommierte Sportwissenschaftler angehenden Trainern an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Denn Bewegung – besonders an der frischen Luft – sorgt für eine bessere Durchblutung des ganzen Körpers, und somit auch der geschwollenen Nasenschleimhäute.

Erkältung oder Grippe + übertriebener Trainingsehrgeiz = Eine tödliche Kombination!

Bei schlimmeren Symptomen sollte man in punkto Sport, Training und Belastung jedoch auf Nummer sicher gehen: Wenn zum Husten z.B. auch Halsschmerzen und vor allem Fieber dazukommen, ist jegliche Form von Sport tabu. Denn gerade bei fiebrigen Erkrankungen können sich Bakterien sehr gut im Körper verteilen.

Und das führt oftmals zu sogenannten Sekundärentzündungen in anderen Organen. Besonders gefährlich ist die gefürchtete Herzmuskelentzündung, deren Anzeichen zunächst oftmals gar nicht bemerkt werden. Schlimmstenfalls kann solch eine durch Erkältung verursachte Entzündung des Herzmuskels sogar nach einem längeren Zeitraum noch lebensbedrohlich sein.

Absolute Warnzeichen und Signale für eine Trainingspause:

  • Fieber – Achtung: Viele Menschen haben eine Grippe, ohne dass die Temperatur erhöht ist
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Abgeschlagenheit und Unwohlsein
  • Charakteristisch für eine Grippeerkrankung ist häufig das plötzliche Auftreten dieser Symptome!

Warum ist Sport bei einer Erkältung oder Grippe gefährlich?

Auch wenn die Folgen durch sportliche Belastung während eines grippalen Infekts – zum Glück – nicht immer so folgenschwer sind: Training während einer Erkältung oder eines anderen grippalen Infekts hat zumeist kontraproduktive Effekte.

Denn während einer solchen Krankheit muss der Körper auch ohne Sport auf Hochtouren arbeiten. Grund dafür ist u.a. das geschwächte Immunsystem. Lauf- oder anderes Training belastet den Körper zusätzlich. Mögliche Folgen: Verschleppung der Krankheit oder sogar Verstärkung der Beschwerden.

Ab wann ist Sport nach einer Erkältung oder Grippe zu empfehlen?

Umso wichtiger: Trainingspausen bei Erkältungen oder einem grippalen Effekten einhalten, bis Fieber und andere Symptome verschwunden sind. Auch Intensität und Umfang sollten langsam gesteigert werden. Der Körper ist nach der Erkrankung immer noch geschwächt und muss langsam zu seiner alten Stärke zurückfinden.

Wird sofort das normale Workout-, Lauf- oder Trainingsprogramm durchgezogen, droht ein Rückfall. Tipp: Mit leichten, kurzen Ausdauerübungen beginnen und sich dann Schritt für Schritt auf sein gewohntes Belastungsniveau steigern.

Nach der Krankheit ist vor der Höchstleistung

Nicht zu vergessen: Eine (wenn auch unfreiwillige) Trainingspause durch Schnupfen, Erkältung, Grippe und anderen Spaßverderbern in der kalten Jahreszeit hat auch positive Folgen. Gerade bei intensiv Trainierenden sind nach einer Pause von einigen Tagen die Glykogenspeicher in den Muskeln wieder vollgeladen. Die sportliche Leistungsfähigkeit in Training oder Wettkampf lässt sich schnell auf ein höheres Level als zuvor schrauben.

Vorbeugen ist besser als pausieren: So schützt du dich vor Erkältungskrankheiten

Grippaler Infekt oder Influenza, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Halsschmerzen (Pharyngitis), Schnupfen (Rhinitis) oder Husten (Bronchitis) – Die Bezeichnungen und Ausprägungen der Erkältungskrankheiten und Infekte sind äußerst vielfältig. Ebenso zahlreich sind zum Glück unsere Tipps, mit denen du (nicht nur als Sportler) dein Immunsystem stärken und dich somit vor Erkrankungen schützen kannst:

  • Regelmäßiges Sport treiben. Das ist und bleibt das beste Mittel gegen viele Beschwerden …
  • Beim Training: Die richtige Bekleidung! Nicht zu warm, aber auch nicht zu dünn solltest du dich anziehen, wenn es z.B. an die frische Luft zum Lauftraining geht. Bewährt hat sich vor allem die sogenannte „Zwiebeltechnik“ (mehrere atmungsaktive Schichten von Funktionswäsche)
  • In der Erkältungszeit wichtiger denn je: Eine ausgewogene Ernährung.
  • Ergänzung zur gesunden Nahrung: Die Kombination aus Vitamin C und Zink macht dein Immunsystem fit für den Winter und darüber hinaus.
  • Viel trinken: Wasser oder Tees mit Ingwer, Holunder oder Lindenblüten versorgen u.a. die Schleimhäute mit wichtiger Feuchtigkeit. Und das ist eine Barriere gegen Viren und Bakterien.

Fazit – Sport während einer Erkältung

Auch den durchtrainiertesten und ehrgeizigsten Athleten kann (und wird)eine Erkältung oder sogar ein grippaler Effekt irgendwann aus dem Trainingsplan werfen. Und dann gilt im eigenen Interesse: Lieber eine Pause zu viel, als eine Erholungsphase zu wenig. Denn Sport bei Erkältung ist schlecht für das Herz!

Wer es ganz genau will, sucht bei Anzeichen einer Erkrankung immer einen Arzt auf, wenn eine intensive Trainingseinheit auf dem Plan steht. Gerade dann, wenn eindeutige Grippeanzeichen zu spüren sind oder du über Unwohlsein oder Schlappheit klagst.

Wenn du dich nicht im Geringsten fit fühlst, solltest du auf die Signale Deines Körpers hören, dich schonen und brav das Bett hüten, bis es dir besser geht. So schließt du gefährliche, gesundheitliche Komplikationen als Folge der Konstellation Erkältung und Sport aus.

Was uns und die Lauf-Community brennend interessiert: Was machst du, wenn du dich schlapp und erkältet fühlst – aber dennoch Lust und Motivation zum Trainieren verspürst? Oder hast du vielleicht ein „Wunder-Mittel“, das dich gegen Schnupfen, Erkältung oder Grippe schützt? Wir sind gespannt auf deine Experten-Tipps …


Die Suche nach dem perfekten Laufgürtel

Laufgürtel gibt es viele, doch uns von Marathon-Vorbereitung konnte keiner der bestehenden Laufgürtel 100% zufrieden stellen. Wir waren auf der Suche nach einem Produkt, das die folgenden Punkte erfüllte:

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  • Wasserabweisendes Material

Was macht man, wenn man sein Traumprodukt nicht finden kann? Man entwickelt es selbst!

So enstand unser PREMIUM Laufgürtel ESPORTISTA:

Der Laufgürtel ESPORTISTA verfügt über 3 verschiedene Taschen. Das geräumige Hauptfach hat Platz für große 6 Zoll Smartphones. Alle gängigen Modelle (Iphone 5 6 6s 7 + plus Samsung Galaxy) haben Platz.

Damit das Display des Handys nicht beschädigt wird, kannst du Münzen und Schlüsseln in einer separaten Tasche aufbewahren.

Natürlich ist unser Laufgürtel auch ein Sportgürtel. Sprich: Du kannst ihn für viele andere Sportarten wie Yoga, Radfahren, Skifahren, Workouts im Fitnessstudio, Wandern etc. verwenden oder auf Reisen als Reisebauchtasche einsetzen.

Der Laufgürtel ist wasserabweisend, da er aus Neopren besteht – Schweiß und Regen werden abgeblockt. Dadurch kannst du mit dem Laufgürtel ESPORTISTA bei jedem Wetter unterwegs sein.

Musik beim Sport motiviert. Daher verfügt der Laufgürtel über eine Kopfhöreröffnung für Musikfreunde. Dank der Kopfhöreröffnung kannst du deine Kopfhörer unproblematisch mit dem Smartphone in der Haupttasche verbinden.

Den Laufgürtel kannst du vollkommen unproblematisch testen. Solltest du mit dem Produkt nicht zufrieden sein, musst du keine Angst um dein Geld haben, Wir bieten dir nämlich eine stressfreie Geld-Zurück-Garantie für 365 Tage an.

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