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Ein Problem, das vielen von uns bekannt sein dürfte: Du trainierst regelmäßig, treibst mehrmals die Woche intensiv Sport – und trotzdem geht der Zeiger auf Deiner Waage kontinuierlich nach oben. Gewichtszunahme trotz Sport (und wir reden hier nicht vom Dartschießen) ist das möglich?

Gefährlicher Hunger oder sogar Fressattacken nach dem Training, sind sie Schuld an diesem Phänomen? Und was hat es mit dem oft erwähnten Kaloriendefizit auf sich? Fest steht: Ernährung und Sport sind zwei Themen, die mit denen man sich intensiver beschäftigen sollte. Weiterlesen

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Auch Du willst endlich (wieder) mit dem Joggen anfangen? Du willst 5 Kilometer oder mehr am Stück durchlaufen? Du willst Körper, Geist und Seele durch ein regelmäßiges Lauftraining etwas Gutes tun? Perfekt, dann solltest Du nur noch unseren Lauf-Guide Anfänger lesen, damit ohne Probleme schnell und einfach in die ständig wachsende Familie der Läufer und Jogger aufgenommen werden kannst. Weiterlesen

Du willst schnell abnehmen – mehrere Kilos in wenigen Tagen verlieren? Wir zeigen dir hier, was möglich ist und welche Sportarten am besten geeignet sind, um die Kilos purzeln zu lassen.

Übergewicht ist das große Problem unserer Zeit. Wir sind die erste Generation der Menschheit, die mehr übergewichtige als untergewichtige Leute hervorgebracht hat. Die gute Nachricht: Immer weniger Menschen hungern. Die schlechte Nachricht: Die Anzahl an Herzkreislauf-Erkrankungen steigt sprunghaft an und was viele nicht bedenken, ist, dass Übergewicht auch das Risiko für viele Krebsarten erhöht.

Übergewicht ist sehr gefährlich und lässt die Menschen früher sterben, daher können wir dir nur raten, Gewicht zu verlieren, wenn du zu viele Kilos auf den Rippen hast. Weiterlesen

Wer sich in der heutigen Zeit Ernährungsempfehlungen durchliest, weiß, dass Proteine stark in Mode sind. Überall werden Proteine-Pulver oder Protein-Zusätze angepriesen und gleichzeitig Kohlenhydrate verteufelt. Denn – so wird gesagt – wer nicht jeden Tag eine eiweißreiche Ernährung zu sich nimmt, wird niemals Muskeln aufbauen.

Aber was ist an diesem Hype wirklich dran? Wir wollen in diesem Beitrag erklären, wozu wir Proteine wirklich brauchen und wie viel du pro Tag zu dir nehmen musst.

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Man sollte doch wirklich meinen können, dass Sportler dieses Zeugs mindestens ebenso scheuen wie der Teufel das Weihwasser: Zigaretten und anderen nikotinhaltigen Teufelskram! Aber mal Hand auf`s Herz, bzw. auf die Lunge: Jeder von uns kennt doch mindestens einen Läufer, Sportler oder Athleten, der sich nach Training, Wettkampf oder anderen Dingen erst mal „eine ansteckt“. Die berühmte Zigarette danach wird wohl schon nicht so schädlich sein … Weiterlesen

Stimmt das wirklich: Das Erfolgsrezept für schnelles, effektives Abnehmen und einen ewig schlanken Körper sind 10.000 Schritte pro Tag! Dass Du zum einfachen Abnehmen 10.000 Schritte am Tag gehen sollst, wird zumindest in vielen Zeitschriften und Büchern, ja sogar von zahlreichen Ärzten und Wissenschaftlern propagiert. Aber sind es tatsächlich 10.000 Schritte pro Tag, mit denen wir ungewollte Kilos quasi „im Vorbeigehen“ schmelzen lassen können?

Was viele von uns auf jeden Fall brauchen: Mehr Bewegung. Und zwar regelmäßig!

Fest steht: Wir Mitteleuropäer bewegen uns in unserem modernen Alltag viel zu wenig. Wer z.B. einen Bürojob ausübt und es in seiner Freizeit auch lieber normal-gemütlich angehen lässt, der kommt vielfach auf weniger als 3.000 Schritte pro Tag. Auto, Telefon, Fahrstühle und Rolltreppen sei Dank! Fest steht auch: Neben schlechter Ernährung, Stress und genetischen Bedingungen gilt vor allem mangelnde Bewegung als Hauptursache für Übergewicht oder sogar Adipositas.

Kann ich tatsächlich durch 10.000 Schritte am Tag abnehmen?

 Ob wirklich jeder Mensch durch 10.000 am Tag getätigte Schritte effektiv abnehmen kann, ist schwer zu beweisen. Denn gerade wenn es um Gewichtsreduktion geht, sind viele Faktoren für den Erfolg entscheidend. Denn immer wenn es um das Thema Abnehmen geht, spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Ebenso wie viele weitere Faktoren (Stoffwechsel, Veranlagung etc.).

Tägliche Fußwege, die (nicht nur) gut für die schlanke Linie sind

 Nicht zu bezweifeln ist allerdings, dass diese berühmten 10.000 Schritte pro Tag auf jeden Fall unsere Energiebilanz verbessern und somit auch eine angestrebte Gewichtsabnahme positiv unterstützen. Besonders dann, wenn Du vorher – wie wohl die meisten von uns – deutlich weniger als 10.000 Schritte im Alltag machst. Und: Bewiesen ist zumindest, dass sich auf diese Weise das Risiko von Herzkrankheiten oder auch Diabetes minimieren lässt.

Für wen ist die Empfehlung „10.000 Schritte am Tag“ sinnvoll?

Grundsätzlich natürlich für jeden von uns. Denn neben den Abnehm-Aspekt sorgt die zusätzliche Bewegung für einen ordentlichen Gesundheits-Push. Das gilt natürlich besonders für die Zeitgenossen unter uns, die ansonsten nur wenig Zeit oder auch Lust zu einem sportlichen Training haben.

Ein weiterer Vorteil: Wer 10.000 Schritte am Tag machen will, der braucht dafür keine Mitgliedschaft in einem teuren Fitnessstudio und nicht einmal eine besondere Ausrüstung. Einfach losgehen und schon kannst Du mit diesem einfachen Abnehm- und Gesundheits-Programm starten …

Wie weit muss ich für 10.000 Schritte gehen? Wie viele Kalorien verliere ich pro Schritt?

Dass die 10.000 Schritte auf jeden Fall etwas beim Abnehmen helfen, beweisen zumindest einige Zahlen-Beispiele: So entsprechen die ominösen 10.000 Schritte  etwa einem Marsch von fünf bis sechs Kilometern. Und ein Ernährungswissenschaftler aus Göttingen hat mal berechnet, dass die berühmten „1.000 Schritte nach dem Essen“ immerhin 40 Kalorien der zuvor gefutterten Mahlzeit verbrennen lassen. Demnach verlieren wir als für jeden einzelnen Schritt immerhin 0,04 Kalorien. Und auch hier gilt: Die Summe macht`s!

Wie sinnvoll sind Schrittzähler, Fitness-Armbänder, Activity Tracker Clips und Co.?

Wenn Du auch mit einer fünfstelligen Zahl an Schritten etwas für Deine schlanke Linie und Deine Gesundheit tun möchtest, musst Du natürlich nicht jeden Abend die Schritte Deiner täglichen Wege zusammenaddieren. Schon ab 20 Euro gibt es heute relativ gute und zuverlässige Schrittzähler. Großer Vorteil aller Schrittzähler: Allein das tägliche Auslesen der zurückgelegten Entfernung oder Schrittzahl ist für viele Menschen eine große Motivation für mehr Bewegung.

Welche Art von Schrittzähler ist die beste für meine Ansprüche?

Ob man sich nun für eine Fitness-App oder ein Schrittzähler-Armband entscheidet, hängt primär von den eigenen Vorlieben ab. Prinzipiell gilt auch hier, dass hochwertigere – aber somit auch zumeist teurere – Geräte wesentlich genauere Messergebnisse liefern. Interessant mögen für Detail-Freaks auch die zahlreichen optionalen Zusatzfunktionen sein: So berechnen z.B. die meisten Activity Tracker Clips den täglichen Kalorienverbrauch, Schlafdauer und vieles mehr.

Gehen und Laufen: Ein Grundrecht des Menschen

Ganz klar: Gehen oder sogar laufen ist die natürlichste Form der menschlichen Fortbewegung. Auch bei einem recht passiven Alltag werden gesunde Menschen immer ein Minimum an Wegstrecken per pedes zurücklegen. Und sei es nur der Gang zum Kühlschrank, um sich ein frisches Bier zu holen. ;) Aber man braucht nicht einen Schrittzähler um festzustellen, dass mit solch kurzen und kleinen Wegen nicht annähernd 10.000 Schritte am Tag bewältigt werden.

Gibt es auch eine gleichwertige Alternative zu den 10.000 Schritten pro Tag?

Wem das Gehen und Laufen zu mühsam oder langweilig ist, kann selbstverständlich auch durch andere Bewegungen dieselbe Zahl an Kalorien verbrennen: Einer Studie der KV Nordrhein zufolge entspricht langsames Fahrradfahren etwa 7.500 Schritten. Mit zügigem Biken kommst Du schon auf die doppelte Menge an Schritten. Und: Mit einer Stunde langsamen Tanzen lassen sich immerhin 6.000 Schritte ersetzen. Einige Läufer schwören auch auf das tägliche Streak-Running: Eine halbe Stunde würde genauso viele Kalorien verbrennen, wie 10.000 Schritte. Wenn Du allerdings die Kalorien einer gerade verdrückten Fertigpizza loswerden willst, dann musst Du Dich schon mehr anstrengen. Die schlägt nämlich mit satten 12.500 Schritten zu Buche …

Viele Möglichkeiten, um nebenbei abzunehmen

Und wenn es Dir um`s Abnehmen geht, dann gibt es natürlich noch viele weitere Alternativen im Alltag: Beim Unkraut jäten im Garten verbrauchst Du mehr als 300 Kalorien pro Stunde, beim Rasenmähen im gleichen Zeitraum sogar über 400! Immerhin 100 Kalorien verlierst Du, wenn 15 Minuten Deine Möbel verrückst. Auch wenn Du dabei nicht viele Schritte auf Deiner Tagesbilanz gutgeschrieben bekommst.

Nicht alles was beim Abnehmen hilft, muss auch bewiesen sein

Es ist schon verwunderlich, dass man überall von den berühmten 10.000 Schritten liest, mit denen man angeblich schnell abnehmen kann. Angeblich? Ja, denn es gibt tatsächlich keine wirklich fundierte Studie oder wissenschaftliche Untersuchung, die die 10.000 Schritte-Regel für ein garantiertes Abnehmen bestätigt.

Kaum zu glauben: Die berühmten 10.000 Schritte stammen aus einer Marketing-Aktion

Wenn Du denkst, dass sich kluge Ärzte oder erfahrene Sportwissenschaftler den Zusammenhang vom Abnehmen und den 10.000 Schritten ausgedacht haben, dann solltest Du beim Lesen der folgenden Zahlen ganz tapfer sein: Denn die 10.000 Schritte sind eine Idee von findigen Werbestrategen aus Japan!

Warum ausgerechnet 10.000 Schritte? Und nicht 9.544 oder 8.978 Schritte?

Denn schon 1964 gab es die ersten (natürlich noch nicht digitalen) Schrittzähler. Und die waren besonders kurz vor den Olympischen Spielen in Tokio ein besonderer Verkaufsschlager in Japan. Besonders begeht waren die Schrittzähler des Herstellers Yamasa Tokei. Deren Modell trug den Namen Man-po-kei. Und das bedeutet „Der 10.000-Schritt-Zähler“. Die Geburtsstunde des 10.000 Schritte-Abnehm-Mythos, der sich bis heute gehalten hat. Und immerhin viele Menschen zu mehr Bewegung motiviert …

Das Thema Ernährung steht auch bei den Hobbysportlern mittlerweile im Vordergrund: Menschen beschäftigen sich zunehmend mit Nährstoffen, Spurelementen und deren Auswirkungen auf das Aktivitätslevel, die Ausdauer und die Entfaltung der Möglichkeiten der Organsysteme sowie des Bewegungsapparates.

Nicht nur für Sportler wurden zahlreiche Diäten entwickelt, die Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, Gesundheit, aber auch den Körperfettanteil und das Aussehen nehmen sollen. Im Vordergrund steht aktuell bei vielen Menschen z. B. die Ernährungsweise mit stark reduzierten Kohlenhydraten, die sogenannte Low Carb Diät.

Abnehmen und Diäten: Mythen werden aus der Welt geschaffen

Für die wissenschaftliche Seite der Ernährung ist eine positive Wendung zu sehen: Monodiäten, angeblichen Tricks und Wundermitteln wird immer weniger Glauben geschenkt. Stattdessen wird das Netz und die Ernährungslehre von einem Wort zunehmen geprägt: Kaloriendefizit, als einzige Wahrheit, um den Körperfettanteil zu senken.

Alle Diäten funktionieren über das Defizit

Das Abnehmen ist einfach: Wer Fett verlieren möchte muss weniger Kalorien zuführen, als er verbraucht. Führt man genauso viele Kalorien zu, wie man verbraucht, verändert sich das Gewicht nicht. Eine erhöhte Zufuhr führt zu Gewichtszunahme, die in Form von Fett oder Eiweiß gespeichert werden kann. Wer eine solide Zunahme der Muskelmasse erwartet, muss neben dem Überschuss aktiv Kraftsport treiben. Die Fettzunahme erfolgt dagegen ohne oder mit wenig körperlicher Betätigung.

Nach dem Prinzip funktionieren alle Diäten, ob Low Carb, Weight Watchers, Trennkost, FDH und andere. Auch die Tricks wie „Kein Essen nach 18 Uhr“ sollen die Zeit der Energiezufuhr verkürzen und ein Defizit erzeugen. Schafft man es, über den Grund- und Aktivitätsumsatz zu essen, nimmt man zu, unabhängig von der Uhrzeit.

Menschen sind unterschiedlich und die Organismen haben ein teils durch die Vererbung bedingtes, hormonell gesteuertes System, aus diesem Grund funktionieren bei verschiedenen Menschen jedes Programm anders, auch die Verträglichkeit und das Wohlbefinden sind in der reinen Defizitrechnung benachteiligt. Vor allem für sportliche Menschen, die Ausdauer- und Kraftsport treiben, ist es wichtig, eine passende Ernährungsweise mit hochwertigen Produkten zu finden, um das maximale Aktivitätslevel zu ermöglichen.

Powertricks für Langstreckenläufe

Viele Ausdauersportler im Hobbybereich vernachlässigen die Ernährung spürbarer, als Kraftsportler. Dabei können Leistungen durch gezielte und präzise Ernährung gesteigert und ausgebaut werden.

  • Kohlenhydrate

Die in Ungnade gefallenen Kohlenhydrate sind genau das, was unser Körper bei Dauerbelastung braucht. Sie geben die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum Energie abzugeben, den Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten und den Stoffwechsel instand zu halten. Vor dem Marathon sollte die Ernährung aus 60-70% Kohlenhydraten bestehen.

  • Vitamine

Für einen richtigen Powerkick sind Smoothies z. B. eine tolle Erfindung, vor allem die Kombination aus Bananen, Beeren, Joghurt und Haferflocken. Wer kein Fan von Flüssignahrung ist, kann einfach die eine oder andere Frucht essen.

  • Eisen und Magnesium

Die Spurenelemente haben eine entscheidende Funktion in unserem Bewegungsapparat. Das Hämoglobin, welches für den Transport des Sauerstoffs in Zellen und Organe zuständig ist, benötigt Eisen für eine gesunde Funktionalität. Das Magnesium unterstützt muskelphysiologisch die Regulierung von dem Tonus der glatten und quergestreiften Muskulatur. Für die Versorgung können Nahrungsergänzungsmittel genommen werden oder der erhöhte Bedarf durch eine angepasste Ernährung errechnet und erreicht werden. Magnesium erhält man z. B. aus Nüssen und Hülsenfrüchten, Eisen ist in Fleischprodukten und Innereien vertreten.

  • Eiweiß

Dass der Körper Proteine benötigt, um den Muskelapparat aufrecht zu erhalten, ist bekannt. Bei einem Defizit ohne körperlicher Betätigung werden vorrangig die Proteinreserven, also das Muskelgewebe, angegriffen. Umso wichtiger ist es auch beim Ausdauersport eine kleine Menge Proteine zu sich zu nehmen. Empfohlen werden 10% der gesamten Ernährung. Die Proteinzufuhr kann aus Fleisch bestehen oder auch vegetarisch sein.

Experimentieren und Reflektieren

Vor allem fortgeschrittene Anfänger im Ausdauersport sollten sich etwas trauen und verschiedene Ernährungsweisen ausprobieren, um das Wohlfühlsystem zu finden. Die Ernährung sollte sich trotz allem vor allem gesund und nährstoffreich gestalten und viele natürliche Lebensmittel enthalten.

Maltodextrin…

Immer mehr Sportlebensmittel werben heutzutage damit, dass sie Maltodextrin enthalten. Aber was versteckt sich hinter diesem Begriff genau?

Wenn du die Etiketten der Lebensmittel aus de Supermarkt aufmerksam durchliest, wird dir auffallen, dass Maltodextrin in sehr vielen Sachen enthalten ist.Du findest dieses weiße Pulver in Yoghurts, Soßen, Dressings und vielen anderen Lebensmittel.

Was ist Maltodextrin?

Maltodextrin ist ein wasserlösliches Kohlenhydratgemisch , das wie weißes Pulver aussieht.  Gewonnen wird es aus Stärke – meistens wird in der Maltodextrin-Produktion Maisstärke verwendet, alternativ können auch Reis, Kartoffel oder Weizen verwendet werden. Theoretisch kann jeder Stärketräger verwendet werden.

Obwohl Maltodextrin also ein Pflanzenprodukt ist, handelt es sich dabei um ein stark bearbeiteted Lebensmittel. Die Maltodextrin-Produktion erfolgt durch Hydrolyse: Zuerst wird die Stärke gekocht, danach werden Säuren und Enzyme hinzugefügt, um die Stärke-Verbindung noch weiter zu palten. Als Endprodukt entsteht das bekannte weiße Pulver.

In der Nahrungmittelindustrie wird Maltodextrin als Energieträger, Stabilisator, Füllstoff, Konservierungsmittel, Trägersubstanz für empfindliche Aromen oder als Kohlenhydratspender eingesetzt . Vor allem in Fertigsuppen, Fleisch- und Wurstwaren, Süßwaren und in Sportlernahrung wird Maltodextrin verwendet.

Für die Lebensmittelindustrie außerdem interessant sind die Geschmacksneutralität und die fett-ähnlichen Eigenschaften von Maltodextrin. Da es außerdem weniger Kalorien als Fett hat, wird es oft als Fettersatz in Light-Produkten eingesetzt.

Maltodextrin ist jedoch nicht gleich Maltodextrin. Man unterscheidet je nach Zuckeranteil und Anteil an kurz- und langkettigen Kohlenhydratmolekülen zwischen:

• Maltodextrin 6
• Maltodextrin 12
• Maltodextrin 19

Im Grunde unterscheiden sich die verschiedenen Indexwerte vor allem in der Süße des Maltodextrin. Maltodextrin 6 ist am wenigsten süß, Maltodextrin 19 am süßesten.

Wer seine Sportlernahrung mit Maltodextrin streckt, kann wird bei der Zugabe von Maltodextrin 6 weniger Geschmacksveränderungen feststellen.

Abgesehen davon enthält Maltodextrin 6 im Vergleich zu Maltodextrin 12 und 19 deutlich mehr langkettige Kohlenhydrate. Durch langkettige Kohlenhydrate wird der Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum hinweg erhöht, wodurch diese Kohlenhydrate besser für Läufer und andere Ausdauersportler geeignet sind, da es nicht nur zu einem kurzfristigen Push des Insulinspiegels kommt.

Maltodextrin 19 hat einen deutlich höheren Anteil an kurzkettigen Kohlenhydraten. Diese versorgen den Körper zwar viel schneller mit Energie, wirken aber nur kurz. Dadurch ist Maltodextrin 19 besser für Sportarten, in denen es zu intensiven aber zeitlich kurzen Belastungen kommt. Ein gutes Beispiel dafür ist Kraftsport wie Bodybuilding.

Mehr dazu in den nächsten beiden Abschnitten:

Maltodextrin für Läufer und beim Sport

Maltodextrin ist aufgrund seiner Eigenschaften sehr gut für Ausdauersportler geeignet. Marathonläufer, Triathleten und Radfahrer müssen ihre Energiespeicher schon während des Wettbewerbs wieder auffüllen, sofern sie über keinen gut trainierten Fettstoffwechsel verfügen. Wie wir im Artikel über Ernährung für Marathonläufer schon geschrieben haben, sind dafür Kohlenhydrate am besten geeignet.

Maltodextrin besteht sowohl aus kurz- als auch aus langkettigen Kohlenhydraten. Das hat den Vorteil, dass die kurzkettigen Kohlenhydrate den Körper rasch mit Energie versorgen können und die langkettigen Kohlenhydrate eine langfristige Energieversorgung sicherstellen.

Für Ausdauersportler ist eine länger anhaltende Erhöhung des Blutzuckerspiegels vorteilhafter, wodurch sie eher auf Maltodextrin 6 zurückgreifen sollten, da dieses einen höheren Anteil an langkettigen Kohlenhydraten enthält.

Ein weiterer Vorteil von Maltodextrin ist, dass es wasserlöslich ist. Das hat den Vorteil, dass es auch während des Sports sehr leicht als Getränk eingenommen werden kann. Da es außerdem nicht sehr süß ist, wirkt es für die meisten Sportler bekömmlicher als zuckerhaltige Getränke.

Welche Lebensmittel enthalten Maltodextrin?

Wie schon erwähnt findet man dieses Kohlenhydratgemisch in vielen Lebensmittel:

  • Künstlichen Süßstoffe
  • Babynahrung
  • Bier
  • Müslies
  • Milchprodukten
  • Instant-Puddings
  • Margarinen und Butter
  • Mayonnaise
  • Salat-Dressings
  • Saucen
  • Sportgetränken

Auch Lotions, Haarprodukte können manchmal Maltodextrin enthalten

Ist Maltodextrin gesund – Nebenwirkungen und Gefahren?

Wir haben uns bis jetzt hauptsächlich mit den positiven Wirkungen von Maltodextrin beschäftigt. Aber gibt es auch Nebenwirkungen, die man beachten sollte?

Von Maltodextrin gehen laut der U.S. Food and Drug Administration (FDA) keine bekannten Gefahren aus.  Es wird als sicherer Nahrungszusatz bezeichnet. Laut den offiziellen Diätrichtlinien für Amerikaner soll es jedoch nicht mehr als 45-65% der gesamten Kalorien ausmachen. Für Diabetiker könnte Maltodextrin problematisch sein, da für diese Personen eine Ernährung mit wenigen Kohlenhydraten empfohlen wird.

Außerdem hat Maltodextrin  einen hohen Glykämischer Index. Sprich: Es hat einen starken Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, weshalb Diabetiker besonders vorsichtig sein sollten, wenn sie Produkte mit Maltodextrin konsumieren.  Generell wird empfohlen Produkte zu konsumieren, die einen niedrigen Glykämischer Index ausweisen.

Unter welchen weiteren Bedingungen solltest du Maltodextrin meiden?

Ein anderer Grund warum du die Maltodextrin-Einnahme limitieren solltest, sind deine Darmbakterien. Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 kann Maltodextrin die Zusammensetzung deiner Darmbakterien dermaßen ändern, die dich anfälliger für Krankheiten macht. Außerdem kann laut dieser Studie Maltodextrin das Wachstum von Bakterien wie E.coli fördern, die im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen wie der Crohn-Krankheit stehen. Solltest du zur Risikogruppe für Autoimmunerkrankungen und Verdauungsprobleme zählen, wird von dieser Studie deshalb eine Vermeidung von Maltodextrin empfohlen.

These findings demonstrate that the ubiquitous dietary component MDX enhances E. coli adhesion and suggests a mechanism by which Western diets rich in specific polysaccharides may promote dysbiosis of gut microbes and contribute to disease susceptibility.

Der Nährwert von Maltodextrin – Kalorien und Zucker

Maltodextrin zählt pro Gramm 4 Kalorien – was ungefähr der Menge von Haushaltszucker  entspricht. Ähnlich wie Zucker kann maltodextrin vom Körper schnell verdaut werden, wodurch es dir schnell Kalorien und Energie liefern kann. Da der Glykämischer Index von Maltodextrin jedoch höher als der von Zucker ist (136 zu 106) erhöht Maltodextrin deinen Blutzucker schneller als herkömmlicher Zucker. Außerdem ist maltodextrin derart stark bearbeitet, dass es praktisch keine Nährstoffe mehr beinhaltet, wodurch es keine positiven gesundheitlichen Wirkungen hat.

Maltodextrin für den Muskelaufbau

Wie schon angesprochen, schwören nicht nur Ausdauersportler auf Maltodextrin, auch bei Bodybuildern ist es beliebt. Das liegt daran, dass es sehr energiereich ist und die Insulinproduktion des Körpers steigert, wodurch das Muskelwachstum nach dem Training gefördert wird. Wie schon erwähnt, ist für Bodybuilder Maltodextrin 19 aufgrund des höheren Anteils an kurzkettigen Kohlenhydraten vorteilhafter.

Ist Maltodextrin vegan?

Ja, Maltodextrin ist ein veganes Produkt: Für die Herstellung wird Maisstärke verwendet oder als Alternative Kartoffeln oder Weizen. Dadurch werden nur pflanzliche Produkte verwendet, was Maltodextrin zu einem 100% veganen Produkt macht.

Welche Maltodextrin-Alternativen gibt es?

Aufgrund des nicht vorhandenen Nährwerts und dem hohen Glykämischer Index wird empfohlen auf alternative Produkte zu setzen

Als Süßstoff können z.B

  • Weißer oder brauner Zucker
  • Kokoszucker
  • Agaven
  • Honig
  • Ahornzucker
  • Fruchtzucker

eingesetzt werden

Maltodextrin wo kaufen?

Viele Sportler verwenden Maltodextrin-Pulver als Zusatz für ihre Sportgetränke. Aber wo kann das Pulver eigentlich gekauft werden?

Grundsätzlich in allen Geschäften, die sich auf Sportnahrung spezialisiert haben. Aber auch online kann Maltodextrin gekauft werden. Auf Amazon.de gibt es zum Beispiel eine große Auswahl an Herstellern:

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Fazit – Ist Maltodextrin für Marathonläufer sinnvoll?

Ja, die Einnahme von Maltodextrin ist für Marathonläufer durchaus sinnvoll. Nicht unbedingt im Training, da man hier meistens nicht über 30 Kilometer läuft und sowieso den Fettstoffwechsel trainieren sollte, aber durchaus sinnvoll beim Marathonrennen, da man hier schon während der körperlichen Beanspruchung die Kohlenhydrate-Speicher wiederauffüllen sollte.

Because maltodextrin is a fast-digesting carbohydrate, it’s often included in sports drinks and snacks for athletes. For bodybuilders and other athletes trying to gain weight, maltodextrin can be a good source of quick calories during or after a workout. Since maltodextrin doesn’t use as much water to digest as some carbohydrates, it’s a good way to get quick calories without becoming dehydrated. Some research also shows that maltodextrin supplements can help maintain anaerobic power during exercise.

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© Jacob Lund – Wie lassen sich Wadenschmerzen am besten vermeiden?

Wadenschmerzen beim Joggen sind ein Phänomen, das vielen Läufern bekannt ist.

Die Wade ist der hinterer, muskulöser Teil des Unterschenkels und wird beim Laufen stark belastet.

Und gerade weil Wadenschmerzen bei Läufern recht häufig auftreten, werden sie oft ignoriert.

Aber Achtung!

Wadenschmerzen können unter Umständen ein Symptom für eine schwerwiegende Sportverletzungen oder Erkrankung sein. Nicht zuletzt wegen der möglicherweise langwierigen Folgen müssen chronische Wadenschmerzen beim Laufen auf jeden Fall ernst genommen werden! Weiterlesen