Eine Erkältung ist lästig, so viel ist klar. Was aber noch lästiger ist: Wenn in der Erkältungszeit das Fieberthermometer glüht, kann man sich vor gut gemeinten Ratschlägen kaum retten. Einige Erkältungsmythen halten sich schon seit Generationen hartnäckig – aber was steckt wirklich dahinter?

Wir sind den gängigsten Erkältungsmythen für dich auf den Grund gegangen. Wir verraten dir, was (nicht) stimmt und vor allem, was du gegen eine Erkältung wirklich unternehmen kannst.

Was ist eine Erkältung?

Erkältung ist ein anderes Wort für einen grippalen Infekt – also eine Infektionskrankheit von Nase, Rachen und/oder Bronchien. Einfach ausgedrückt: Wir husten, schnupfen und frieren. Schuld daran sind in Viren, die per Tröpfcheninfektion übertragen werden.

Jeder weiß, dass Corona ein Virus ist und wie wir dessen Ausbreitung am besten verhindern. Dasselbe gilt auch für jeden anderen grippalen Infekt. Damit sind wir unserem ersten Erkältungsmythos auch direkt auf der Spur.

Die 11 häufigsten Erkältungsmythen

Hausmittelchen, Bauernregeln, Erkältungsmythen. Wie immer du es nennen willst – wir räumen mit ein paar Weisheiten auf und haben die harten Fakten für dich.

1. Brrrr: Kälte löst eine Erkältung aus

Vielleicht liegt es an der irreführenden Bezeichnung, dass diese Behauptung ein Evergreen unter den Erkältungsmythen ist.

Fakt ist: Kälte allein macht noch keine Erkältung. Nur eine Virusinfektion bzw. Ansteckung kann den grippalen Infekt auslösen.

Das ist aber noch kein Grund, all deine Mützen wegzuwerfen und ab sofort nur mehr barfuß mit nassen Haaren vor die Türe zu gehen. Frösteln schwächt dein Immunsystem, wodurch die Viren besonders leichtes Spiel haben.

Dass der Winter die übliche Zeit für Erkältungs Epidemien und Grippewellen liegt übrigens nicht daran, dass es draußen kalt ist. Wobei, indirekt schon. Es liegt nämlich an der Heizungsluft, die unsere Schleimhäute austrocknet, dass wir uns im Winter ganz besonders leicht anstecken. Also, Mütze auf und lüften!

2. Rezeptidee: Antibiotika helfen gegen eine Erkältung

Die Medizinstudenten unter euch werden an dieser Stelle schon Bescheid wissen.

Fakt ist: Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Ein akuter grippaler Infekt wird in der Regel jedoch von Viren ausgelöst.

Ihr könnt also Antibiotika, Gummibärchen oder Mini-Salamis zu euch nehmen – alles wird denselben Effekt haben. In den seltenen Fällen, in denen Bakterien zu der Virenparty eingeladen sind, können Antibiotika ein Stück weit helfen. Aber die Viren werdet ihr damit nicht los.

3. Obstsalat: Vitamin C schützt vor Erkältung

Vitamin C ist ein kleiner Superheld. Es stärkt Bindegewebe und Knochen, hilft beim Abbau von Cholesterin und sorgt im Darm für die Aufnahme von Eisen. Aber ist Vitamin C auch ein Erkältungsschutzschild?

Fakt ist: Vitamin C stärkt das Immunsystem. So gesehen kann es helfen, dich vor einer Ansteckung zu schützen.

Allerdings nimmst du mit deiner gesunden Ernährungsweise, die du bestimmt hast, genügend Vitamin C auf. Überschüssiges Vitamin C wird einfach ausgeschieden. Du kannst dir die Orangen-Zitronen-Diät im nächsten Winter also getrost sparen.

4. Bussi, Baby: Schmusen stärkt das Immunsystem

Küssen ist super, das wird wohl keiner leugnen. Wie verhält es sich aber mit Schmusen, Immunsystem und Erkältungen? Naja.

Fakt ist: Beim Küssen werden Glückshormone ausgeschüttet, und zwar nicht zu knapp. Die sind gut für’s Immunsystem.

Dass Schmusen das Immunsystem stärkt, stimmt also. Während einer Erkältung rumzuknutschen führt aber ziemlich sicher zu einer Ansteckung. Pro 10 Sekunden Kuss tauscht ihr etwa 80 Millionen Bakterien aus. Daran wollen wir beim Schmusen aber nicht denken – auch außerhalb der Grippesaison nicht!

5. Hand vor dem Mund schützt vor Ansteckung

Wenn das Coronoa-Virus der breiten Masse eines beigebracht hat, dann wohl, dass der Durchschnittsmensch während einer Epidemie nicht genügend Klopapier und Nudeln haben kann. Ach ja, und dann noch das.

Fakt ist: In die Hand niesen oder husten ist so ziemlich das Blödeste, das du während einer Erkältung tun kannst.

Du hast dann jede Menge Viren an den Händen. Die machen es sich über Stunden bequem und freuen sich über jeden, dem du die Hand schüttelst oder der nach dir etwas anfasst. Falls du während der Corona-Epidemie im Winterschlaf warst, hier die wichtigsten Regeln.

  • Halte dir beim Niesen oder Husten ein Papiertaschentuch vor Mund und Nase und wirf es danach sofort weg.
  • Hast du kein Taschentuch zur Hand, nimm lieber die Armbeuge – mit der berührst du eher selten jemanden.
  • Freundlich lächeln und nicken ist die gesündere Begrüßungsform als Händeschütteln.
  • Wasche dir regelmäßig und gründlich die Hände.
  • Vermeide direkten Hautkontakt mit Türklinken oder wasche dir direkt danach die Hände.

6. Aufguss: Eine Sauna hilft gegen Erkältungen

Das ist einer der besonders gefährlichen und gleichzeitig besonders hartnäckigen Erkältungsmythen.

Fakt ist: Überlass’ die Sauna bitte den gesunden Menschen!

Saunieren stärkt den Kreislauf und das Immunsystem – aber nur, solange du gesund bist. Gehst du erkältet in die Sauna, belasten die Hitze und das kalte Duschen deinen kranken Körper noch mehr.

Netter Nebeneffekt: Du steckst auch noch alle an, die mit dir in der Sauna sitzen. In der Hitze fühlen sich die Viren nämlich sauwohl und vermehren sich gleich noch doller.

7. Prost: Trinken hilft bei Erkältung

Viel Wasser zu trinken ist gesund, das dürfte allgemein bekannt sein. Aber hilft es auch bei einer Erkältung?

Fakt ist: Gerade, wenn du krank bist, solltest du ausreichend trinken.

Deine Schleimhäute können besser gegen Viren ankämpfen, wenn du sie mit ausreichend Feuchtigkeit versorgst. Mit Heißgetränken linderst du außerdem Symptome wie das Kratzen im Hals oder die verstopfte Nase.

Wie auch sonst gilt aber: Alkohol ist keine Lösung. Er schwächt dein Immunsystem zusätzlich. Trinke zumindest während der Erkältung lieber Wasser, Tee (mit Honig) und Milch (gerne auch mit Honig).

8. Igitt: Man kann sich durch benutzte Taschentücher erneut anstecken

Du hast die Angewohnheit, deine benutzten Taschentücher wie Teddybären mit ins Bett zu nehmen? Finden wir komisch, aber dann haben wir gute Nachrichten für dich.

Fakt ist: Mit deinen eigenen Viren kannst du dich nicht nochmal anstecken – du bist dagegen immun.

Irgendwie logisch, oder? Genauso logisch ist, dass du dich an fremden benutzten Taschentüchern sehr wohl anstecken kannst. Aber warum solltest du die auch anfassen?

9. Auf die Plätze, fertig, los: Sport hilft gegen eine Erkältung

Es lebe der Sport! Er ist gesund und… wir lieben ihn. Aber auch, wenn wir krank sind?

Fakt ist: Sport ist eine Belastung für deinen Körper und dein Immunsystem.

Wie wir schon von der Sauna wissen, solltest du deinem Körper solche zusätzlichen Belastungen während einer Erkältung nicht zumuten. Wenn du’s im erkälteten Zustand mit dem Sport übertreibst, droht dir schlimmstenfalls eine Lungen- oder Herzmuskelentzündung.

Sport bei Erkältung kann gefährlich sein. Beschränke deine körperliche Aktivität während einer Erkältung also lieber auf gemütliche Spaziergänge an der frischen Luft.

10. Wasser Marsch: Kalt Duschen hilft gegen eine Erkältung

Das ist jetzt fast schon ein kleiner Test, ob du bis hierhin gut aufgepasst hast. Na?

Fakt ist: Kalte Duschen sind das frostige Gegenstück zum Saunieren.

In unserem Artikel über Kalt duschen und Eisbäder erklären wir dir, wie regelmäßige kalte Duschen dein Immunsystem auf die Erkältungszeit vorbereiten. Wir haben es aber schon ein, zwei Mal erwähnt: Was im gesunden Zustand dein Immunsystem stärkt, ist während einer Erkältung oft gar nicht hilfreich. Nimm’ lieber ein wohltuendes (warmes!) Erkältungsbad.

11. Ab in die Federn: Wer erkältet ist, muss im Bett bleiben

Keine Sauna, kein Sport, da bleibt doch fast nur mehr das Bett? Der gemütlichste aller Erkältungsmythen schickt uns in die Federn.

Fakt ist: Solange du Fieber hast, ist ausgiebige Schonung und viel Schlaf wichtig.

Wenn du kein Fieber hast, bleibt es dir überlassen, ob du liegen bleiben möchtest. Hör’ einfach auf deinen Körper.

Hilfe: Was wirklich tun gegen eine Erkältung?

Die Erkältungsmythen kennst du jetzt. Gute Besserung!

Nein, so lassen wir dich natürlich nicht stehen. Hier sind ein paar Erkältungsmythen, die praktischerweise wahr sind.

  • Wärme hilft dem Körper, seine Abwehrkräfte einzusetzen. Unterstütze ihn dabei und halte dich immer mollig warm!
  • Zwiebel hilft gegen Schmerzen. Aber nicht im Döner, sondern im Wickel. Einfach Zwiebel schneiden, leicht erwärmen, in ein Tuch wickeln und auf die schmerzende Stelle legen.
  • Vermeide Stress und alles, was deinen Körper unnötig belastet.
  • Nach einer Woche ist der Spuk sowieso vorbei. Das stimmt tatsächlich – und in dieser Zeit solltest du auf deinen Körper hören und ihm einfach mal was gönnen.

Fazit: Die Zeit heilt alle Wunden

Einige Erkältungsmythen wären wirklich praktisch, wären sie nur wahr. Leider kannst du tatsächlich nicht besonders viel aktiv gegen einen lästigen Infekt machen. Halte dich warm, schone deinen Körper und mach’ das vor allem so lange, bis die Erkältung wirklich überstanden ist. Dann kann’s auch mit dem Sport bald weitergehen.

Energy Drinks im Sport versprechen eine höhere Leistungsfähigkeit und mehr Energie. Deshalb greifen viele Marathonläufer auf Energy Drinks zurück, um auch noch die letzten Kilometer erfolgreich absolvieren zu können. Ihr Image als Aufputscher verdanken Energy Drinks dabei vor allem der Werbung.

Doch verleihen Energy-Drinks wirklich Flügel oder solltest du als ambitionierter Läufer lieber die Finger von ihnen lassen?

Red Bull Inhaltsstoffe – das ist in Energy Drinks enthalten

Alle Energy Drinks haben mehr oder weniger die gleichen Inhaltsstoffe, darunter Wasser, Zucker, Koffein, Taurin, Vitamine, Mineralstoffe und Farb- und Aromastoffe. Für die Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit sollen unter den Red Bull Inhaltsstoffen vor allem der Zucker, das Koffein und Taurin verantwortlich sein.

Dass Zucker auf den Organismus kurzfristig leistungssteigernd wirkt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Genauso ist belegt, dass Koffein die Blut-Hirn-Schranke überwinden und so im Gehirn seine wachmachende Wirkung entfalten kann.

Koffein steht übrigens trotz seiner stimulierenden Wirkung auf das Zentralnervensystem nicht mehr auf der Dopingliste. Daher darf es im Sport bedenkenlos konsumiert werden.

Was das Taurin angeht, solltest du der Werbung keinen Glauben schenken. Es gibt keine aussagekräftigen Studien, die die Wirksamkeit von Taurin beweisen.

Energy Drinks Wirkung – das passiert beim Konsum in deinem Körper

Bereits zehn Minuten nach dem Konsum entfaltet sich die Energy Drink Wirkung in deinem Organismus. Das Koffein ist dann in deinem Blutkreislauf aktiv und sorgt für einen steigenden Blutdruck und eine höhere Herzfrequenz. Die Folge ist: Du fühlst dich wacher und energiegeladener als zuvor.

Aufgrund des hohen Zuckergehalts schnellt außerdem dein Blutzuckerspiegel in die Höhe und dein Gehirn setzt das Glückshormon Dopamin frei.

Zeit zum Gas geben hast du aber nicht allzu lang. Spätestens eine Stunde nach dem Konsum von Energy Drinks im Sport hat dein Körper den Zucker verarbeitet und deine Leistungsfähigkeit nimmt wieder ab. Und zum Fliegen reicht es zu keinem Zeitpunkt – Ehrenwort!

Wie ungesund und gefährlich sind Energydrinks?

Obwohl die junge und hippe Werbung zu Energy Drinks im Sport etwas anderes nahegelegt, ist vom Konsum der vermeintlichen Durstlöscher eher abzuraten.

Warum?

Darum:

  • Energy Drinks enthalten ca. zweieinhalb Esslöffel Zucker pro Dose. Zwar sorgen diese „leeren“ Kalorien für einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspielgels und setzen so schnell Energie frei. Allerdings fällt der Blutzuckerspielgel auch genauso rasch wieder ab. Langfristig führt der hohe Zuckergehalt in Energy Drinks eher zu Übergewicht.
  • Der Koffeingehalt in Energy Drinks ist für eine optimale Leistungssteigerung viel zu gering. Um eine ideale Wirkung zu erzielen, müsste ein erwachsener Mann mit einem Körpergewicht von 70 Kilogramm beispielsweise über einen Liter Energy Drinks im Sport zu sich nehmen. Ein bisschen viel, oder?
  • Die Kombination aus Zucker und einem hohen Säuregehalt in Energy Drinks sind pures Gift für deine Zähne und können über kurz oder lang Karies hervorrufen.
  • Energy Drinks können laut Ernährungsexperten süchtig machen und bei übermäßigem Konsum schädlich für das Herz sein. Wenn überhaupt, solltest du niemals mehr als zwei Dosen Energy Drinks täglich zu dir nehmen. Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten gänzlich auf Energy Drinks verzichten.

Warum sind Energy Drinks im Sport trotzdem so beliebt?

Das ist vor allem den Marketing-Maßnahmen geschuldet. Red Bull beispielsweise investiert jährlich über eine Milliarde Euro ins Marketing. Dabei setzt das Unternehmen gezielt auf Sportler als Gesichter für ihre Kampagnen und erhält sich so ein sportliches und junges Image.

Nicht zuletzt hat der Konsum von Energy Drinks im Sport also eine psychologische Wirkung, die mit den Werbemaßnahmen in direktem Zusammenhang steht: Junge und erfolgreiche Sportler mit einem Energy Drink in der Hand sind der Inbegriff von Leistungsfähigkeit und Energie.

Kann ich hin und wieder bedenkenlos einen Energy Drink im Sport konsumieren?

Wie bei fast allem, gilt auch hier: In Maßen richten Energy Drinks im Sport keinen Schaden an. Wenn du im Training hin und wieder auf einen Energy Drink zurückgreifst, um dich kurzfristig zu pushen, ist nichts dagegen einzuwenden.

Trotzdem solltest du sie keinesfalls regelmäßig konsumieren und dich nach besseren Alternativen umsehen. Doch was sind die besseren Alternativen?

So profan es sich auch anhören mag: Ich erziele mit einer Tasse Kaffee vor dem Training wesentlich bessere Ergebnisse als mit einer Dose Red Bull. Kein Wunder, schließlich hat eine Tasse Kaffee mehr Koffein als ein Energy Drink.

Falls dir ein Kaffee nicht ausreicht, kannst du für einen kurzfristigen, aber wirkungsvollen Energieschub beim Training auf ein Stückchen Traubenzucker zurückgreifen.

Fazit: Energy-Drinks und Sport

In Maßen richten Energy Drinks im Sport keinen Schaden an, ambitionierte Sportler dürfen sich jedoch keine Leistungssteigerung erhoffen. Energy Drinks enthalten ca. zweieinhalb Esslöffel Zucker pro Dose, wodurch dein Blutzuckerspiegel zwar in die Höhe schnallt, genauso schnell aber wieder ins Bodenlose fällt. Der Koffein wirkt zwar leistungssteigernd, den selben Effekt könntest du dir jedoch auch mit einer Tasse Kaffee holen.

Wasser ist ein Lebenselixier

Das Wasser ist unser Lebenselixier und ein wichtiges Transportmittel in Ihrem Organismus. Im menschlichen Körper ist der Wassergehalt etwa 50 bis 60 Prozent. Wasser sorgt dafür, dass Ihr Blut fließen kann und über den Urin werden dann die Giftstoffe ausgeschieden. Allgemein können Sie Ihre Leistungsfähigkeit mit Wasser deutlich erhöhen. Ein Flüssigkeitsmangel hingegen kann zu Leistungseinbußen führen. Das regelmäßige Trinken ist nicht nur beim Sport daher unerlässlich. Weiterlesen

Laufen ist ein wunderbarer Sport – aber wer nur läuft, setzt sich auf Dauer einseitigen Belastungen aus. Als Ausgleich zum Laufen ist Yoga besonders empfehlenswert. Warum das so ist und wie du mit Yoga deine Laufleistung steigerst, liest du in diesem Artikel.

Du trainierst auf einen wichtigen Wettkampf, deinen ersten Marathon oder willst einfach nur deine Performance verbessern? Dann solltest du nicht den Fehler machen und denken, dass du einfach so viel wie möglich laufen solltest. Ja, natürlich verbessert häufiges Laufen deine Leistung. Aber Laufen ist auch ein sehr gleichförmiger Sport. Deshalb musst du dir unbedingt einen Ausgleich suchen – sonst kommt es schnell zu Überlastung von einzelnen Muskelgruppen.

In diesem Artikel wollen wir dir Yoga als perfekte Ergänzung zum Laufen empfehlen. Du assoziierst Yoga nur mit jungen Hipster-Mädchen, die für das perfekte Instagram-Foto mal schnell den „Baum“ im Sonnenuntergang machen? Dann solltest du unbedingt weiterlesen. Denn Yoga ist eine sehr herausfordernde Sportart, die dich zu einem besseren Läufer machen wird. Die folgenden 7 Gründe zeigen, warum ein regelmäßiges „Omm“ dein Lauftraining bereichert. Weiterlesen

Viele Leute fühlen sich erschöpft… Sie haben Probleme aus dem Bett zu kommen. Sie müssen Unmengen an Kaffee trinken,  damit Ihnen in der Vorlesung oder am Arbeitsplatz nicht die Augen zufallen. Sie fühlen sich zu schlapp, um Sport zu treiben

Müdigkeit, Schlappheit & Antriebslosigkeit sind Volkskrankheiten der modernen Welt. Doch woran liegt das und was können wir dagegen machen?

Müdigkeit kann viele Ursachen haben: Nur in den wenigsten Fällen ist eine Krankheit dafür verantwortlich. Sollte die Schlappheit anhalten und du  keine Verbesserung deiner Situation feststelle können, empfehlen wir dir dennoch einen Arztbesuch. Möglicherweise sind eine Schilddrüsenunterfunktion, ein Eisenmangel oder eine andere Erkrankung für deine Schlappheit verantwortlich.

Das ist jedoch eher die Ausnahme, denn die Mehrheit der Gesellschaft ist schlicht wegen ihres Lebensstils antriebslos: Deswegen bin ich mir sicher, dass du davon profitieren wirst, die Ursache deiner Müdigkeit zu identifizieren. Die folgende Auflistung fasst mehr als 10 Tipps zusammen, mit denen du in den meisten Fällen Müdigkeit, Schlappheit sowie Antriebslosigkeit erfolgreich bekämpfen kannst. Weiterlesen

Viele Läufer leiden nach (oder während) des Joggens oder Laufens unter Hüftschmerzen, die mal mehr, mal weniger ausgeprägt auftreten können.

Wie immer gilt natürlich, dass es sich bei Schmerzen um ein Signal des Körpers handelt, welches nicht ignoriert werden sollte. Doch worin liegen eigentlich die Ursachen für das unbequeme Ziepen, Reißen oder Drücken?

Leider gilt, dass die Gründe für Hüftschmerzen beim Joggen extrem vielseitig sein können. Eine „Generaldiagnose“ gibt es nicht. Sollten die Schmerzen über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten bzw. immer wieder kommen, ist der Ganz zum Facharzt unausweichlich. Wer jedoch sein eigenes Laufverhalten beobachtet und das Auftreten der Schmerzen dokumentiert, erkennt vielleicht schnell die Ursache seines Problems.

Allgemeine Infos zum Thema Hüftschmerzen bei Joggern

Bei der Annahme, bei Hüftschmerzen handele es sich um ein Leiden, von dem ausschließlich ältere Menschen betroffen seien, handelt es sich um einen Trugschluss. Vielmehr treten die Beschwerden unabhängig vom Alter auf. Noch dazu muss der Schmerz sich nicht nur auf die Hüfte beschränken, sondern kann auch in andere Bereiche des Bewegungsapparates ausstrahlen.

Klassische Auslöser für Hüftschmerzen beim Joggen

Wer joggen oder laufen geht und unter Hüftschmerzen leidet, kann oft eine Verbindung zwischen der Bewegung und den Beschwerden ziehen. Denn: gerade beim Joggen werden die Gelenke (dementsprechend auch die Hüfte) stark belastet. Dies gilt vor allem dann, wenn vornehmlich auf Asphalt gelaufen wird.

Gründe für die Beschwerden lassen sich dann unter anderem in…:

ausfindig machen. Manchmal begünstigen sich die verschiedenen Faktoren auch gegenseitig. Wichtig ist es in jedem Fall, frühzeitig zu reagieren. Denn: Hüftschmerzen, die ignoriert werden, können die Ursache für bleibende Schäden am Bewegungsapparat werden.

Hüftschmerzen durch falsches Laufen

Um Hüftschmerzen vorbeugen zu können, ist es unter anderem wichtig, auf das passende Schuhwerk zu setzen. Im Idealfall entscheidet sich der Läufer für einen Schuh, der es dem Fuß ermöglicht, auf natürliche Weise abzurollen. Ist dies nicht möglich, zeigen sich die schmerzhaften Auswirkungen oft im Hüftbereich.

Auch die Laufstrecke ist beim Vorbeugen von Hüftschmerzen entscheidend. Wer hier -im wahrsten Sinne des Wortes- schonend unterwegs sein möchte, entscheidet sich für einen ebenen, aber weichen Boden, wie er oft auf Waldwegen zu finden ist.

Ein weiterer, „beliebter“ Fehler: ein Verzicht auf das Aufwärmen. Es braucht in der Regel kein ausgiebiges Aufwärmprogramm, um seine Muskeln auf eine Joggingeinheit vorzubereiten. Dennoch sollte nie auf das Aufwärmen und den „Cool Down“ verzichtet werden! Autofans würden ihren Wagen immerhin auch nicht im Kaltstart von 0 auf 100 scheuchen.

Medizinische Ursachen für Hüftschmerzen beim Laufen

Neben klassischen Überlastungserscheinungen können Hüftschmerzen beim Laufen unter anderem auch durch physische Ursachen hervorgerufen werden.

Unter anderem können…:

  • eine Entzündung des Schleimbeutels
  • ein Trauma
  • Rückenprobleme
  • eine Hüftarthritis
  • Probleme mit der Hüft- und Oberschenkelmuskulatur
  • Nervenkompressionen
  • Fehlstellungen
  • ein Bandscheibenvorfall

und Co. für die Beschwerden verantwortlich sein. Hier kann nur der Arzt mit einer entsprechend angepassten Behandlung weiterhelfen. Von einer Selbstmedikation und Heilungsideen in Eigenregie ist unbedingt abzusehen.

Wie können Hüftschmerzen behandelt werden?

Hüftschmerzen sollten nie ignoriert werden. Klassischerweise können die Beschwerden zwar an der Hüfte auftreten, ihren Ursprung jedoch woanders, zum Beispiel im Rücken oder in den Oberschenkeln haben.

Um jedoch weiteren Verletzungen vorzubeugen, ist es wichtig, eine Trainingspause einzulegen und zunächst die Ursache für das Problem ausfindig zu machen. Manchmal verschwinden die Beschwerden durch diese „Zwangspause“ von allein.

Kommen sie jedoch wieder, müssen andere, teilweise schwerwiegendere Ursachen unbedingt vom Fachmann ausgeschlossen werden.

Der behandelnde Arzt untersucht unter anderem das Hüft- und das Kniegelenk, die Wirbelsäule und die Nerven. Je nach Ursache behandelt er dann weiter.

Liegt beispielsweise eine Infektion vor, wird in der Regel Antibiotika verordnet. Auch Schmerzmedikamente können dabei helfen, die Zeit der Heilung erträglicher zu gestalten. (Wichtig! Auch passionierte Läufer sollten nie unter Schmerzmedikamenten laufen gehen, da die Signale des Körpers gedämpft werden und das Risiko für weitere Schäden und Verletzungen steigen kann!)

Wer sich weiterhin bewegen möchte, sollte auf gelenkschonende Sportarten in Form von Schwimmen und Radfahren (sofern möglich) setzen.

Sollte sich im Zuge der Diagnose zeigen, dass Fehlstellungen an der Hüfte vorliegen, muss natürlich ebenfalls nicht komplett auf Sport verzichtet werden. Der Facharzt berät gern darüber, welche Bewegungsalternativen zum Joggen zur Verfügung stehen.

Kurz: die Art der Behandlung, die im Zusammenhang mit Hüftschmerzen beim bzw. nach dem Joggen empfohlen wird, ist von der jeweiligen Ursache abhängig. Wer nach dem Pausieren wieder in seinen Trainingsalltag startet, sollte diesen -sofern die Ursache hier lag- optimieren.

Das bedeutet…:

  • am besten auf mehrere Laufschuhe zurückgreifen und immer wieder wechseln
  • nicht nur auf Asphalt joggen
  • regelmäßige Pausen einlegen
  • Überlastungen vorbeugen
  • vor und nach dem Training dehnen.

Und vor allem: erst dann wieder mit dem Joggen anfangen, wenn die Beschwerden gelindert und die Ursache durch einen Fachmann bestätigt wurde! Ein vorzeitiger Start kann die Heilung ansonsten deutlich verzögern.

Der Mikronährstoff Ubiquinol füllt deine Energiereserven wieder auf

Jeder Sportler kennt das Gefühl im Training zu stagnieren und nicht weiterzukommen, wie man es sich wünscht. Wenn die Trainingseinheiten stimmen, kann das oft an der Ernährung liegen. Dem Körper fehlen trotz gesunder und ausgewogener Ernährung die notwendigen Nährstoffe, um optimal zu regenerieren. Der körpereigene Mikronährstoff Ubiquinol spielt hierbei eine wichtige Rolle, da er an 95 Prozent der Energiegewinnungsprozesse in unserem Körper beteiligt ist und in jeder Zelle vorkommt.

Das heißt: Ohne ausreichend Ubiquinol, wird es schwierig, im Training besser zu werden.

Die Natur macht uns dabei einen Strich durch die Rechnung: Bereits ab 25 Jahren geht die Stoffwechselaktivität des Körpers zurück. Mit zunehmenden Alter und unter starker Belastung wie intensivem Training geht die körpereigene Ubiquinol-Produktion zurück. Auch Krankheiten oder anhaltender Stress sorgen für einen Mangel, der sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Muskelproblemen äußern kann. Auf einmal fällt es schwer, an alte Trainingsleistungen anzuknüpfen. Eine gezielte Nahrungsergänzung mit Ubiquinol kann dem entgegenwirken.

Geprüfte Qualität, kein Doping

Forschungen zeigen, dass die tägliche Ubiquinol-Einnahme eine direkte leistungssteigernde Wirkung erzielen kann:

  1. Außerdem gehen trainingsbedingte Mikroverletzungen des Muskelgewebes zurück und verheilen schneller, was die Regeneration verbessert
  2. Durch seine antioxidative Fähigkeit wirkt Ubiquinol zudem als Radikalfänger und schützt die Zellen vor reaktiven Sauerstoffverbindungen, die im Sport vermehrt gebildet werden.
  3. Das sorgt beispielsweise für ein starkes Immunsystem. Die Deutsche Sporthochschule verzeichnet den Mikronährstoff Ubiquinol auf der „Kölner Liste®“, somit ist es kein Dopingmittel. Von zahlreichen Profi-Sportlern und sogar Nationalmannschaften ist bekannt, dass dort Ubiquinol als regelmäßige Nahrungsergänzung eingesetzt wird.

Ubiquinol für die Marathon-Vorbereitung

Die Läufer Markus und Svenja von laufenhilft.de haben uns von ihrer Marathon-Vorbereitung erzählt: „Um sich auf einen Langstreckenlauf optimal vorzubereiten, bedarf es gezielter Trainingspläne. Die Regenerationszeit ist ausschlaggebend, denn nur durch Erholung wird man schneller und stärker. Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle, denn du bist, was du isst.

Über die Ernährung bekommen wir die Energie, die wir für das Laufen brauchen. Insbesondere nach anstrengenden Trainingseinheiten müssen wir die verbrauchte Energie sowie die verlorenen Mineralien und Nährstoffe wieder zuführen. Nur dann kann unser Körper den Trainingsreiz wie erwünscht umsetzen. Ubiquinol gehört nun seit fast einem Jahr als tägliches Nahrungsergänzungsmittel für uns dazu und ist nicht mehr wegzudenken: Wie man an den Wettkampfergebnissen sieht, läuft es so gut wie schon lange nicht mehr. Im Training ist wieder viel mehr Energie, was sich nicht nur auf unsere Laufzeiten auswirkt, sondern auch auf die Motivation und auf den Spaß am Sport.

Auch der fast 60-jährige Charity-Läufer Martin Fluch konnte von der Nahrungsergänzung profitieren: 83 Tage lang hat er auf Cross-Skates eine Strecke von 4.090 Kilometer durch zehn Länder zurückgelegt – und das ohne einen Tag Pause, ohne ein vorbereitendes Training.

„Ich habe die ganzen 12 Wochen lang jeden Tag 100 mg Ubiquinol genommen, mit meinen Muskeln hatte ich überhaupt keine Probleme – trotz der Extrembelastung. Da mein Körper in meinem Alter nicht mehr ausreichend Ubiquinol produziert, war die Nahrungsergänzung für mich sehr effektiv.“

Die Vorteile der Nahrungsergänzung mit Ubiquinol:

  • Natürlicher Nährstoff ohne Nebenwirkungen
  • Gesteigerte Ausdauer und Leistungsfähigkeit
  • Verringerung von Mikroverletzungen des Muskelgewebes
  • Schnellere Regeneration
  • Zellschutz
  • Unterstützung der Immunabwehr
  • Kein Doping

Weitere Informationen unter www.ubiquinol.info

Literaturnachweis:

  • Diáz-Castro J: Coenzyme Q(10) supplementation ameliorates inflammatory signaling and oxidative stress associated with strenuous exercise. Eur J Nutr 51(7):791-9 (2012).

Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s00394-011-0257-5

  • Orlando P et al.: Effect of ubiquinol supplementation on biochemical and oxidative stress indexes after intense exercise in young athletes. Redox Report. 2018; 23:1, 136-145.

Link: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13510002.2018.1472924

  • Alf D: Ubiquinol supplementation enhances peak power production in trained athletes: a double-blind, placebo controlled study, J Int Soc Sports Nutr. 29;10(1):24 (2013).

Link: https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/1550-2783-10-24

Länger und besser zu schlafen könnte der Schlüssel zu einem fitteren und vitalen Körper sein

Wer sich auf einen Marathon vorbereitet, sollte sich unbedingt Zeit zur Regeneration nehmen.

Denn wer diese vernachlässigt, riskiert Muskelverletzungen, Ermüdungsbrüche oder einfach nur Erkrankungen durch ein geschwächtes Immunsystem, wie ich bei meiner letzten Marathonvorbereitung im Winter feststellen musste. Weiterlesen

Low-Carb-Diäten (wie Ketogene Ernährung aber auch Atkins) stehen im Moment stark im Trend: Alleine in meinem Freundeskreis kenne ich inzwischen fünf Leute, die sich seit  mehreren Monaten kohlenhydratarm ernähren; alle halten die Diät durch (abgesehen vom ein oder anderen Cheat-Day) und sind von den positiven Auswirkungen begeistert. Ich selbst nahm mir als Neujahrsvorsatz  für 2019 vor, eine Low-Carb-Diät durchzuführen. Wie so viele Anfänger erlebte ich in der ersten Wochen diverse Probleme, die mich schon am Erfolg dieser Ernährungsweise zweifeln ließen.

Trendverlauf des Suchbegriffs Low Carb auf Google. Das Interesse steigt immer nach Weihnachten stark an, danach fällt es über das Jahr langsam wieder ab

Aus diesem Grund will ich in diesem Beitrag darauf eingehen, wie du die erste Woche einer Low-Carb oder ketogenen Diät am besten überstehen kannst, damit du durchhältst und von den positiven Auswirkkungen dieser Ernährungsform profitieren kannst. Weiterlesen

Übergewicht muss kein Grund sein, Laufen zu vermeiden. Selbstverständlich solltest du nicht sofort von 0 auf 100 gehen, wenn du zu viel Körperfett mit dir herumschleppst.  Sei dir bewusst, dass der Einstieg in das Laufen etwas  mehr Planung erfordert, wenn du übergewichtig bist. Wichtig ist, dass du mit kleinen Schritten anfängst, und versuchst, das Laufen langfristig in dein Leben einzubauen, am besten in Kombination mit einer gesunden Ernährungsumstellung. Die folgenden Tipps, erarbeitet mit www.laufmagazin.net,  zeigen, wie übergewichtige Läufer eine gesunde Laufgewohnheit einleiten und alle großen Vorteile des Laufens nutzen können. Weiterlesen