Alle reden davon, aber nur die wenigsten kennen sich aus: Was ist eigentlich Intervallfasten (bzw. intermittierendes Fasten? Als Intervallfasten wird eine Fastenmethode mit regelmäßigen Esspausen bezeichnet. Diese Ernährungsform wird deshalb oft auch als Kurzzeitfasten bezeichnet und hat sich in den letzten Jahren als hippe und unkomplizierte Diät-Alternative durchgesetzt. Besonders der gestresste Büromensch vom Typ “High Performer” steht auf diese Art des Kurzzeitfastens, da es sich schnell umsetzten lässt, und nicht viele Regeln zu befolgen sind.

Kannst du mit Intervallfasten wirklich schlank werden?

Ist Intervallfasten eine Diät?

Nein, weil es dir nicht vorschreibt,  was du essen sondern nur wann du essen sollst. Viele Leute schwören auf das intermittierende Fasten weil sie dank dieser Methode, endlich überschüssige Kilos abnehmen konnten, was ihnen mit herkömmlichen Diäten nie gelungen ist.

Aber warum soll Intervallfasten besser sein als jede Diät?

  • Vorteil Nr. 1:  Bei dieser Fastenform kann ganz normal gegessen werden und du musst deine Ernährung nicht umstellen.
  • Vorteil Nr. 2: Die Umsetzung ist ganz simpel und erfordert wenig Planung. Alles was du brauchst, ist etwas Diziplin, um die Fastenperioden durchzustehen.

Das sind die Annahmen des Intervallfastens:

Beim intermittierenden Fasten soll der Körper zurück an eine flexible Essweise, wie sie die Verdauung des Menschen vor dem Sesshaftwerden geprägt hat, herangeführt werden.

Ein regelmäßiger und kurzer Verzicht auf Nahrung wirkt sich angeblich positiv auf den Organismus aus, da der Stoffwechsel viel aktiver an der Aufnahme und Verarbeitung von Nahrung beteiligt ist. So soll diese Ernährungsweise auch beim Abnehmen förderlich sein.

Aber der Reihe nach…


Insbesondere in Kombination mit Lauftraining ist Intervallfasten eine mächtige Methode, um das Körpergewicht unter Kontrolle zu halten. Wenn du eine unkomplizierte Einführung ins Intervallfasten lesen willst, kann ich dir den Intervallfasten-Kompass von Sven Schulz nahelegen. Der Intervallfasten Kompass ist das Ergebnis  jahrelanger intensiver Arbeit mit Klienten, die durch dass Intervallfasten langfristig ihre Essensgewohnheiten ändern konnten. Sven nahm selbst mit dem Intervallfasten 25Kg Körperfett spielend leicht ab:

Intervallfasten-Kompass hier herunterladen


Was ist Intervallfasten bzw. intermittierendes Fasten?

Alle Speisen sind erlaubt, wie soll das funktionieren?

Die Bezeichnung intermittierendes Fasten kommt vom lateinischen “intermittere” für unterbrechen und bezieht sich auf sehr kurze Fasteneinheiten, die immer wieder mit gewöhnlichen Esstagen abgewechselt werden. Dabei wird in der Regel häufiger gegessen als gefastet. Heute hat sich vermehrt das Wort Intervallfasten eingebürgert.

Das Intervallfasten eignet sich sowohl als sanfte Methode zur Gewichtsreduktion als auch für eine dauerhafte Ernährungsweise. Denn durch abwechselnde Nahrungsaufnahme und Hungerphasen wird die Verdauung und Fettverbrennung flexibel. Der Körper greift auch auf die eingespeicherten Fett-Depots zurück, ohne jedoch in den tückischen Jo-Jo-Effekt zu rutschen.

Darüber hinaus fördern die bewussten Esspausen die Regeneration des Körpers. Dabei können mehrere Effekte aktiv werden: Wenn die Verdauung abgeschlossen ist und der Körper nicht von erneuten Speisen im Magen belastet wird, dann beginnen Abbauprozesse von Giftstoffen (so genannten Schlacken), Fettdepots und Verdauungsrückständen. Das intermittierende Fasten ist somit auch für seine erneuernden Eigenschaften bekannt.

Welche Vorteile bietet Intervallfasten gegenüber anderen Diäten?

Das intermittierende Fasten kann als sanfte Form der Gewichtsreduktion bezeichnet werden, weil die Fastenmethode vergleichsweise einfach durchzuhalten ist. Denn statt einer mehrtägiger oder gar wochenlanger Fastenzeit beschränken sich die Esspausen beim intermittierenden Fasten nur auf wenige Stunden bis maximal einen Tag. Das können die meisten Menschen ohne Mühe durchhalten.

Außerdem wird Intervallfasten seit einigen Jahren anhand von Tierversuchen erforscht. Bisher gibt es etwa Hinweise auf positive Effekte bezüglich der Linderung von Diabetes Typ 2. Denn die Fastenmethode geht in den meisten Fällen mit einer Gewichtsreduktion und Fettabbau einher, wodurch auch eine Fettleber reduziert werden kann. Das verringert wiederum die Gefahr für die Entstehung von Diabetes.

Bisher mangelt es jedoch an solchen Untersuchungen am Menschen, daher sind alle Behauptungen mit Vorsicht zu genießen.

Ein großer Vorteil liegt zudem in der unkomplizierten Durchführung des intermittierenden Fastens insgesamt. So sind keine Rezepte, Diätpläne oder Einkaufslisten notwendig. Prinzipiell kann in der fastenfreien Zeit wie gewohnt gegessen werden, während sich die Fastenzeit nach eigenem Bedarf anpassen lässt.

Trotz der erhöhte Kalorienaufnahme in der fastenfreien Zeit, sollte es beim Intervallfastens insgesamt nicht zu einem Kalorienüberschuß im Vergleich zum normalen Essverhalten zu kommen. Wer diese Fastenform zum intensiven Abnehmen nutzen möchte, sollte jedoch an den Esstagen auf abwechslungsreiche Vollwertkost achten und auch regelmäßiges Sporttreiben nicht vernachlässigen.

Wie lange Intervallfasten – 16/8 oder 12/12?

Die meisten Leute schwören auf die 16 zu 8 Methode beim Intervallfasten

Die Art und Dauer der Esspausen kann beim intermittierenden Fasten unterschiedlich sein. Anfängern ist oft nicht klar, wie lange sie Intervallfasten sollen. Im Grunde ist das jedoch sehr leicht geklärt.

16 zu 8 Intervallfasten

Ein schonender Einstieg erfolgt etwa mit der 16/8 Methode bei welcher 16 Stunden lang gefastet wird, gefolgt von 8 Stunden während derer du so viel essen darfst, wie du willst. Diese Methode lässt sich zum Beispiel gut mit dem Dinner-Cancelling (Abendessen ausfallen lassen) verbinden oder dem Verzicht auf das Frühstück. Anders als langläufig angenommen, ist das Frühstück nicht die wichtigste Mahlzeit des Tages und du benötigst auch kein Frühstück, um mit Energie in den Tag zu starten.

Dein Körper muss sich nur daran gewöhnen, auf die Fettdepots zurückzugreifen, damit er seine gewohnten Leistungen bringen kannst. Dann ist es unproblematisch laufen zu gehen oder im Fitnessstudio Gewichte zu stemmen.

12 zu 12 Intervallfasten

Diese kürzere Fastenzeit ist für Anfänger und Einsteiger empfehlenswert, um den Körper an das Fasten zu gewöhnen. 12 Stunden zu fasten, sollte dir leicht fallen, da du 7 bis 8 Stunden der Fastenzeit schlafen solltest. Verzichte einfach auf eine Nahrungsaufnahme zwei Stunden vor dem Einschlafen und zwei Stunden danach.

20/4 Intervallfasten – Die Warrior Diät

Als Warrior Diät ist eine verschärfte Variante des Intervallfastens bekannt. Hier ist es nur noch 4 Stunden am Tag erlaubt, zu essen. Die Idee lautet folgendermaßen: Jäger und Krieger von Naturvölkern verbringen circa 4 Stunden am Tag mit der Nahrungssuche, anders als die modernen Konsummenschen essen sie jedoch nur einmal am Tag im Kreis ihres Stammes. In der Theorie haben in der Geschichte die meisten Menschen nach dieser Methode gelebt, praktisch kann man natürlich nicht verallgemeinern: Je nach Klimazone war die Nahrungssuche für unsere Vorfahren unterschiedlich schwer. Ob diese Methode so viel besser ist als die klassische 16 zu 8 Aufteilung will ich hier nicht behaupten.

Im Grunde solltest du mit der 20/4 Warrior Methode noch schneller abnehmen. Problematisch könnte für dich sein, dass du sehr viel Nahrung in kurzer Zeit sehr viel essen musst. Außerdem lässt sich das 16/8 Fasten leichter in den Alltag der meisten Menschen einbauen und bringt dennoch ähnlich positive Resultate.

5 Tage essen, 1 Tag fasten

Wenn der Verzicht auf Nahrung nicht allzu schwer fällt, dann kann das Fasten mit der 6:1 Methode auch auf einen ganzen Tag erweitert werden. Dabei wird sechs Tage ganz normal gegessen und einen Tag gefastet. Noch intensiver ist die 10 + 2 Methode, bei welcher nach 10 Tagen ganze 2 Tage gefastet wird. Mit einer so langen Fastenzeit solltest du aber nicht beginnen. Steigere dich lieber langsam und überfordere dich nicht.

In den Fastentagen sollte vermehrt getrunken werden. Empfohlen werden Wasser, Tee, Kaffee, Brühe und Säfte. Vor allem warme Getränke füllen deinen Magen angenehm aus und lassen das Hungergefühl verschwinden

Intervallfasten und Kaffee

Oft werde ich gefragt, ob das Trinken von Kaffee beim Intervallfasten wirklich in Ordnung ist. Vielleicht gehörst du ja auch zu den Leute, die ohne ihren Morgenkaffee nur schwer in den Tag starten können. Insbesondere wenn du früh in die Arbeit musst und neben dem Frühstück auch noch auf deinen geliebten Morgenkaffee verzichten müsstest, könnte die Motivation für das Intervallfasten ins Bodenlose fallen.

Falls du zu dieser Gruppe zählst, kann ich dich beruhigen: Du kannst deine Tasse Kaffee am Morgen ohne Bedenken schlürfen, jedoch mit der klitzekleinen Einschränkung, dass du den Kaffee ohne Milch und Zucker trinken musst.

Kaffee bietet dir als Getränk folgende Vorteile:

  • Kaffee wirkt als Appetitzügler, was dir insbesondere am Anfang helfen wird, auf das Frühstück zu verzichten.
  • Außerdem wirkt das Koffein im Kaffee aufputschend, was dich mit mehr Energie in den Tag starten lassen wird (aber das weißt du als Kaffeetrinker sowieso)
  • Zu guter Letzt beinhaltet schwarzer Kaffee kaum Kalorien, du kannst deine Tasse Kaffee am Morgen deshalb ohne Bedenken trinken. Natürlich liegt die Kalorienmenge nicht bei Null, sie ist aber klein genug, um die positiven Auswirkungen des Intervallfastens nicht zu stören.

Intervallfasten und Bulletproof Coffee

Bulletproof-Coffee ist kein normaler Kafffee, es ist ein Kaffee, der mit Butter Kokosöl oder MCT-Öl (mittelkettige Fettsäuren) vermischt wird.

Butter??? Aber dann hat der Kaffee doch viele Kalorien? Wenn ich diese Kalorienbombe trinke, breche ich doch mein das Fasten?

Nun, Kalorien ist nicht gleich Kalorien. Butter besteht hauptsächlich aus Fett, dadurch wird der Ketose-Zustand des Fastens nicht beendet: Dein Körper läuft auch nach dem Genuss des Butterkaffees im Fettverbrennungsmodus. Aufgrund der enthaltenen Kalorien wird jedoch dein Hungergefühl abgemildert und du füllst dich energiegeladener und voller Tatendrang. Aus diesen Gründen erfreut sich der Bulletproof Coffee besonders unter Low-Carb-Anhängern und Biohackern großer Beliebtheit.

Erfunden wurde diese Kaffeevariante von Dave Asprey. Während einer Reise nach Tibet, beobachtete er die Einheimischen wie sie Tee mit Yakbutter tranken, um ihr Hungergegühl zu unterdrücken.

Natürlich gibt es auch kritische Stimmen: So befinden sich in Butter viele leere Kalorien und es ist nicht ideal, eine nährstoffreiche Mahlzeit durch eine nährstoffarmen Mahlzeit zu ersetzen. Auch wird dem Bulletproof Coffee vorgeworfen, eine reine Fettbombe zu sein, was vermutlich nicht sehr gesund ist.

Ich selbst denke nicht, dass es nötig ist, einen Bulletproof-Coffee zu trinken. Auch normaler Kaffee vermindert das Hungergefühl und gibt dir Energie am Morgen. Durch den Ketose-Modus benötigst du außerdem keine Energiezufuhr, um genügend Energie und Kraft für die Anstrengungen des Tages zu haben. Deshalb starte ich meinen Tag mit einer schwarzen Tasse Kaffee oder Grüntee.

Intervallfasten mit Frühstück?

Müsstest du beim Intervallfasten auf so ein leckeres Frühstück verzichten?

Auch wenn du nicht auf dein geliebtes Frühstück verzichten willst, kannst du selbstverständlich Intervallfasten durchführen. Du musst in diesem Fall nur Dinner-Cancelling durchführen: Solltest du um 8 in der Früh dein Frühstück essen, müsste deine letzte Mahlzeit um 16:00 am Nachmittag stattfinden. Alternativ könntest du auch um 18:00 Abendessen und dein Frühstück um 10:00 in der Arbeit einnehmen.

Meiner Meinung nach, ist diese Variante etwas schwerer in den Alltag einzubauen, weil man doch sehr oft mit Freunden am Nachmittag oder am Abend essen geht. Außerdem besteht die Gefahr, dass man nach einem anstrengenden Arbeitstag eine Heißhungerattacke bekommt. Ich betreibe aus diesen Gründen lieber Breakfast-Cancelling.

Welche Getränke sind beim Intervallfasten erlaubt?

Was darf ich beim Intervallfastentrinken?

Wie schon erwähnt sind alle Getränke erlaubt, die über wenig Kalorien verfügen. Dadurch entfallen alle gezuckerten Getränke, aber auch Getränke mit Zuckerersatz sollten vermieden werden. Ideal sind

  • Wasser,
  • Tee,
  • Kaffee

Alkoholische Getränke verfügen über viele Kalorien, insbesondere Bier ist eine wahre Kalorienbombe, weshalb diese Getränke in der Fastenperiode vermieden werden sollten. Blöd nur, dass der meiste Alkohol nach 8 Uhr getrunken wird, und unser Fastenrythmus dadurch durcheinandergebracht wird. Wenn du am Abend Alkohol trinkst, passe deine Fastenperiode an und beginne die 16 stündige Fastenperiode nach deinem letzten Drink.

Ich weiß natürlich, dass Alkohol Heißhunger macht und du dir am Morgen nach dem Rausch vermutlich ein deftiges Frühstück wünschen wird. Falls du dich nicht zurückhalten kann, mache aus deinem Katertag einen Cheatday. Setze einen Tag mit dem Intervallfasten aus und beginne dann wieder von neuem. Alternativ kannst du auch einen ganzen Tag fasten, sobald dein Körper wieder im Normalmodus läuft. In der Regel sind Cheatdays unproblematisch, aber natürlich werden die Erfolge länger auf sich warten lassen, wenn du regelmäßig trinken gehst oder Cheatdays einbaust.

Intervallfasten Anleitung

Intervallfasten durchzuziehen ist sehr einfach: Angenommen, du hast dich für die 16 zu 8 Variante entschieden, darfst du zwischen 12 und 8 Uhr ganz normal essen. Viele Anhänger des Intervallfastens führen zwar eine Low-Carb-Diät durch, es ist aber nicht zwingend vorgeschrieben, diese Ernährungsvorschriften zu befolgen, um von den Vorteilen des Intervallfastens zu profitieren.

Die Umsetzung der Fastenperiode ist daher leicht, weil du ganz normal zu Mittag essen kannst und nur darauf achten musst, dass du dein Abendessen nicht zu spät einnimst. Falls du es trotzdem später einnimmst, kannst du dein Mittagessen am nächsten Tag einfach nach hinten verschieben.

Tipp: Versuche als Anfänger in den 8 Stunden durchaus etwas mehr zu essen als normal, damit du am Abend nicht plötzlich von einem Hungergefühl überannt wirst, und in die Naschlade einfällst.

Ich würde in den ersten Tagen des Intervallfastens nicht gleich am Morgen Sport machen. Wenn du dich an das Fasten gewöhnt hast, wirst du dich aber auch ohne Nahrung körperlich betätigen können, und über genügend Energie verfügen. Da der Körper aber einige Tage zur Umstellung benötigt, solltest du in dieser Zeit etwas zurückhaltender sein.

Natürlich darfst du während der Fastenzeit Getränke ohne Kalorien oder kalorienarme Getränke einnehmen. Ich empfehle dir hauptsächlich Wasser, Tee oder Kaffee zu trinken (alles natürlich ohne Zucker). Falls du dich hungrig fühlst, kannst du außerdem auf die Variante des Bulletproof-Coffees zurückgreifen. Mehr Details dazu im entsprechendem Abschnitt.

Intervallfasten und Sport

Sport machen ohne etwas Essen im Magen? Das kann doch nicht gut gehen, denken sich wohl die meisten Leser.

Überraschung: Wenn du einige Tage Intervallfasten durchziehen solltest, wirst du sehr bald merken, dass du sehr wohl ohne Nahrung sportlich leistungsfähig bleibst Das wurde sogar schon von einer Studie bestätigt (Quelle).

Natürlich braucht dein Körper Zeit, um sich an den neuen Zustand zu gewöhnen. Normalerweise verbrennt dein Körper Glykogen, um Energie zu erzeugen, beim Intervallfasten lernt der Körper jedoch, schneller auf die Fettverbrennung umzuschalten, wodurch du für die Energieverbrennung nur noch deine Fettreserven benötigst.

Und diese Fettreserven sind gigantisch: Selbst schlanke Menschen haben in ihrem Körperfett mehrere tausend Kalorien gespeichert, womit sie mehrere Tage durchkommen könnten.

Wichtig: Führe das Sporttraining am besten am Ende deiner Fastenzeit durch. Idealerweise kannst du nach dem Beendeten Training gleich dein Fasten brechen. Natürlich dürfests du auch dazwischen Sport machen, aber Kraft- und Cardiotraining steigern deinen Appetit oft übermäßig, wodurch es dir als Anfänger oft schwer fallen könnte, das Intervallfasten wirklich durchzuziehen.

Nebenwirkungen beim Intervallfasten

So manche Neulinge berichten von Nebenwirkungen, die beim Intervallfasten auftreten können. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, die oft in Kombination mit Müdigkeit oder Antrieblosigkeit auftreten. Ursache ist oft eine Unterzuckerung. Sollten die Symptome zu stark werden, verkürze die Fastenperiode und taste dich langsam an die 16 Stunden heran.

Intervallfasten in der Schwangerschaft

Frauen in der Schwangerschaft wird geraten, auf das Intervallfasten besser zu verzichten. Es gibt zwar noch nicht genügend Studien zu diesem Thema. Grunsätzlich sollten aber  aber alle Ernährungsumstellungen vermieden werden, bei denen man sich über die Konsequenzen nicht ganz im klaren ist. Nach der Schwangerschaft sieht die Sache anders aus: Viele Frauen berichten, dass sie dank Intervallfasten nach der Schwangerschaft schon nach wenigen Wochen wieder ihr altes Gewicht erreichen konnten. Auch beim Stillen wirkt sich Intervallfasten nicht negativ aus.

Kritik am Intervallfasten

Natürlich gibt es auch Kritik an dieser Ernährungsumstellung. So wird von manchen Ernährungsberatern bemängelt, dass die positiven  Studien zum Intervallfasten auf Versuchen mit Mäusen beruhen, weshalb die Ergebnisse nicht 1:1 auf den Menschen umzulegen sind.

Der sogenannte Futterpapst Jürg Hösli bemängelt außerdem, dass die Gefahr für Heißhungerattacken in der Fastenperiode steigt: “Dann beginnt die Lust auf Süsses zu steigen, bei vielen auch die Mengen der Mahlzeit. Einige konsumieren automatisch mehr Alkohol und rauchen damit mehr.” Nach meiner eigenn Erfahrung trifft dieser Einwand in den ersten Tagen zu, nachdem sich der Körper an die Fastenzeiten gewöhnt hat, wirst du diese Heißhungerattacken aber nur noch sehr selten erleben.

Intervallfasten Bücher

Intervallfasten-Kompass:

Insbesondere in Kombination mit Lauftraining ist es eine mächtige Methode, um das Körpergewicht unter Kontrolle zu halten. Wenn du eine unkomplizierte Einführung ins Intervallfasten lesen willst, kann ich dir den Intervallfasten-Kompass von Sven Schulz nahelegen. Der Intervallfasten Kompass ist das Ergebnis  jahrelanger intensiver Arbeit mit Klienten, die durch dass Intervallfasten langfristig ihre Essensgewohnheiten ändern konnten. Sven nahm selbst mit dem Intervallfasten 25Kg Körperfett spielend leicht ab:

Der Intervallfasten Kompass ist ideal für Einsteiger sowie für passionierte Intervallfastende.

Für Einsteiger:

  • Körperfett gesund reduzieren mit Intervallfasten
  • Kalorienverbrauch ermitteln (GU/GU/LU)
  • 16:8 umfangreich & detailliert erklärt
  • Tipps & Tricks gegen Heißhunger
  • Entgiftung trotz Übergewicht
  • leckere „Fett wegTeerezepte
  • Erfahrungsberichte
  • inkl. Bonusmaterial

Für Erfahrende:

  • großes Autophagie Kapitel
  • Zell & Körperreinigung
  • richtig Gewicht halten
  • Intervallfasten und Nahrungsergänzungsmittel
  • Alternativ Methoden wie 5:2 ausführlich beschrieben
  • inkl. Bonusmaterial
  • uvm.

Intervallfasten-Kompass hier herunterladen

Intervallfasten App

Natürlich gibt es auch Apps, mit denen du deine Fastenzeiten tracken und planen kannst. Sehr gut gefällt mir die App Bodyfast: Hier siehst du sehr übersichtlich mit Timer, wann du essen kannst. Außerdem begleitet dich die App auf deinem Weg zum Traumgewicht. Die App ist kostenlos, es gibt jedoch eine kostenpflichtige Coaching-Variante.

BodyFast auf GooglePlay runterladen

Meine Erfahrungen mit Intervallfasten – Wie viel kann man wirklich abnehmen?

Coming Soon

Häufig Fragen zum Intervallfasten:

Wie viel kann ich mit Intervallfasten abnehme?

Das hängt ganz von dir und deinem Körper ab. Je größer dein Übergewicht ist, desto dramatischer werden deine Ergebnisse ausfallen. Natürlich wirst du mit dem Abnehmen aber nur Erfolg haben, wenn du es schaffst auch wirklich ein Kaloriendefizit herzustellen. Nach meiner Erfahrung wird dir das sehr leicht fallen, da du in den Fastenzeiten auch auf viele kleine Snacks verzichtest, die deine tägliche Kalorienaufnahme normalerweise erst so richtig in die Höhe schnellen lassen.

Intervallfasten was ist erlaubt?

Während der Fastenzeit nur ungezuckerte Getränke oder Bullletproof Coffee, in den restlichen Stunden des Tages darfst du alles essen, wobei ich dir natürlich eine gesunde und ausgewogene Ernährung nahe lege.

Intervallfasten – Wann sehe ich erste Erfolge?

Ich persönlich habe schon nach der ersten Woche eine Gewichtsreduktion (-1 Kg) feststellen können. Außerdem war ich nach einer Woche in der Lage auch ohne Frühstück  zu arbeiten, im Fitnesstudio zu trainieren und laufen zu gehen.

Wer sollte nicht Intervallfasten?

Wie schon erwähnt sollten Frauen in der Schwangerschaft kein Intervallfasten durchführen. Auch Senioren oder Personen mit chronischen Erkrankungen sollten diese Ernährungsumstellung besser mit einem Arzt besprechen.

Fazit – Eine Ernährungsform zum schnellen Abnehmen?

Das intermittierende Fasten ist eine unkomplizierte Ernährungsmethode, die sich für sanfte Diäten und einen längerfristigen Ernährungsstil gleichermaßen eignet. Durch die Esspausen in den Fastentagen lernt der Körper eine flexible Verdauung, welche Fettdepots verbrennen kann und Zeit zur allgemeinen Regeneration lässt. Untersuchungen mit Tieren weisen zudem auf positive Effekte auf die Behandlung von Diates Typ 2 hin. Effektiver wird die Methode mit einer bewusst kalorienarmen Ernährung an den Esstagen und zusätzlichem Sport.

Ob du das Intervallfasten ein Leben lang durchführen willst, bleibt dir überlassen. Viele Leute wollen nur ihr Wunschgewicht erreichen und dann wieder alle Mahlzeiten des Tages essen.

Aber auch wenn du das Intervallfasten nicht dein Leben lang durchführen willst: Es ist auch ein gutes Tool, um Sünden des Vortages einzudämmmen.

Vielleicht hast du dir am Abend zu viel am Buffett aufgeladen, oder zu viele Bier getrunken? Mache in diesem Fall einfach ein bis zwei Tage lang Intervallfasten, um den Kalorienüberschuss wieder auszugleichen. Danach kannst du wieder deinen normalen Essenszyklus verfolgen.

Intervallfasten-Kompass

Insbesondere in Kombination mit Lauftraining ist es eine mächtige Methode, um das Körpergewicht unter Kontrolle zu halten. Wenn du eine unkomplizierte Einführung ins Intervallfasten lesen willst, kann ich dir den Intervallfasten-Kompass von Sven Schulz nahelegen. Der Intervallfasten Kompass ist das Ergebnis  jahrelanger intensiver Arbeit mit Klienten, die durch dass Intervallfasten langfristig ihre Essensgewohnheiten ändern konnten. Sven nahm selbst mit dem Intervallfasten 25Kg Körperfett spielend leicht ab:

Der Intervallfasten Kompass ist ideal für Einsteiger sowie für passionierte Intervallfastende.

Für Einsteiger:

  • Körperfett gesund reduzieren mit Intervallfasten
  • Kalorienverbrauch ermitteln (GU/GU/LU)
  • 16:8 umfangreich & detailliert erklärt
  • Tipps & Tricks gegen Heißhunger
  • Entgiftung trotz Übergewicht
  • leckere „Fett wegTeerezepte
  • Erfahrungsberichte
  • inkl. Bonusmaterial

Für Erfahrende:

  • großes Autophagie Kapitel
  • Zell & Körperreinigung
  • richtig Gewicht halten
  • Intervallfasten und Nahrungsergänzungsmittel
  • Alternativ Methoden wie 5:2 ausführlich beschrieben
  • inkl. Bonusmaterial
  • uvm.

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Interview zum Thema Intervallfasten:

Wir haben mit Sebastian von intervall-fasten.net ein Interview geführt und ihn über seine Erfahrungen mit Intervall-Fasten ausgefragt:

M: Wie bist du zum Intervall-Fasten gekommen? Warst du übergewichtig und hast nach einer funktionierenden Diät gesucht?

S: Auf das Intervallfasten brachte mich persönlich damals ein befreundeter Arzt. Ich war zwar nicht übergewichtig, fühlte mich aber oft schlapp, war des Öfteren erkältet und habe gemerkt, dass sich irgendetwas ändern musste. Ich hätte nie gedacht, dass ich ohne Frühstück leben kann. Heute ist es umgekehrt und ich kann mir ein Leben ohne Intervallfasten nicht mehr vorstellen. Ich bin fitter, mein Immunsystem ist stärker und mein Alltag entspannter.

Die gewichtsreduzierende Wirkung ist natürlich ein netter Nebeneffekt! Ich kann mir öfter mal etwas gönnen und muss nicht mehr auf die Kalorien achten.

M: Konntest du schnell Erfolge erzielen? Wie hat sich dein Körper nach den ersten Wochen Intervallfasten verändert?

S: Ich muss zugeben, die erste Woche war die Hölle. Mein Körper schrie förmlich nach Frühstück und ich habe schon sehr am Fasten gezweifelt. Nach 1-2 Wochen hat sich mein Körper aber daran gewöhnt und die positiven Effekte machten sich bemerkbar. Das Sixpack kam wieder zum Vorschein und ich fühlte mich besonders morgens, als hätte ich deutlich mehr Energie als zuvor.

M: Welche positiven Effekte hat das Intervallfasten?

S: Das Intervallfasten hat besonders auf die Gesundheit zahlreiche Vorteile. Studien konnten positive Auswirkungen auf Blutzuckerwerte und Blutdruck belegen. Auch bei Zivilisations- und Alterskrankheiten wie Rheuma, MS, oder Demenz kann das Fasten seine schützenden Wirkungen entfalten.

Außerdem interessant: Intervallfasten begünstigt die „Autophagie“. Dies ist so etwas wie die Müllabfuhr der Zellen, die fehlgefaltete Proteine sozusagen abtransportiert. In den Fastenperioden kann die Autophagie sehr gut arbeiten, was auch erklärt warum mein Immunsystem so stark ist, seitdem ich faste.

M: Wie sollte ich mit Intervall-Fasten richtig durchführen?

S: Es gibt verschiedene Formen des Fastens. Ich empfehle Intervallfasten nach dem 16/8 Rhythmus. Bei dieser Variante wird 16 Stunden inklusive der Nacht gefastet. Am einfachsten erreicht man das, indem das Frühstück weggelassen und die erste Mahlzeit erst am Mittag eingenommen wird. Ich nehme meine Kalorien beispielsweise zwischen 13 Uhr und 21 Uhr auf. Von 21 Uhr bis zum nächsten Tag am Mittag gibt es nur Wasser, ungesüßten Tee und schwarzen Kaffee.

M: Warum sollte ich das Frühstück auslassen? Kann ich auch zu anderen Zeiten fasten?

S: Du kannst auch zu anderen Zeiten fasten, allerdings profitierst Du dann nicht von einem gesteigerten Growth Hormon. Dieses Hormon wird nachts produziert und hat großen Einfluss auf die Fettverbrennung und den Muskelaufbau. Lässt du das Frühstück nun weg, steigt die Synthese dieses Hormons weiter an und die Produktion vom Growth Hormon kann erheblich gesteigert werden. Studien haben gezeigt, dass Intervallfasten die Growth Hormon Synthese bei Männern um bis zu 2000% steigern kann.

M: Ist Intervallfasten für alle Leute gesund? Was ist mit Kindern, Jugendlichen oder älteren Leuten?

S: Fast für alle! Kinder, Senioren und Schwangere sollten nicht fasten. Dringend vom Fasten abraten würde ich auch untergewichtigen Personen, da eine erhöhte Kalorienzufuhr für sie deutlich wichtiger ist. Für alle anderen ist das Intervallfasten eine tolle Möglichkeit ihre Gesundheit und Fitness zu steigern.

M: Kann ich produktiv (Arbeit, Sport, Studium) sein, wenn ich keine Nahrung eingenommen habe?

S: Du kannst nicht nur produktiv sein, sondern Du wirst produktiver sein, als zuvor. Nach der 7-10-tägigen Eingewöhnungszeit wird vor allem deine kognitive Leistung am Morgen gesteigert sein. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass sich meine Produktivität in der Fastenperiode erheblich gesteigert hat, davon berichten auch alle anderen Anwender, die ich schon zum Intervallfasten überreden konnte.